Reittherapiezentrum: Umzug nach Stolberg mit Elfen gefeiert

Von: mepo
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Das Schnupper-Voltigieren auf einem Holzpferd war nur eine von vielen Attraktionen, welche das Reittherapiezentrum-Team rund um Leiterin Kerstin Kreus den Besuchern am Tag der offenen Tür bot. Foto: M. Polat

Stolberg. „Bei uns gibt es keine Sieger oder Verlierer – jedes Los gewinnt“, verrät die Leiterin des Reittherapiezentrums, Kerstin Kreus, augenzwinkernd über die Tombola, welche Preise wie Ponyreiten für die Besucher am Tag der offenen Tür bereithält.

Neben der nietenlosen Tombola gab es für die kleinen Gäste Kinderschminken und einen Spielparcours in der kleinen Reithalle zu entdecken, während sich Eltern und andere Interessenten bei Speis und Trank an Infoständen über die Arbeit des Reittherapiezentrums Abenteuerland aufklären lassen konnten.

Einige Schaubilder der Ponyshow des Vorabends wurden auch am Sonntag den Zuschauern noch mal vorgeführt: Von Märchen wie beispielsweise Schneewittchen und die sieben Zwerge inspiriert, präsentierten mit leuchtenden Lampen behangene Pferde zusammen mit als Elfen verkleideten Kindern kleine Kunststücke.

Der Spaß und die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier stehen auch in der Pferde-Fotobox im Vordergrund, in der ebenfalls Kostüme zum Verkleiden bereitstehen. Aber nicht nur das Jubiläum bot dem Reittherapiezentrum Abenteuerland einen Grund zum Feiern, sondern auch der Umzug nach Stolberg. Vorher war das Zentrum zehn Jahre lang in Aachen heimisch, nun hat es sein zu Hause in der Haumühle in Stolberg gefunden: „Das Gelände musste umgebaut werden, damit sich unsere insgesamt 28 Pferde auch wohlfühlen. Die Einzelboxen wurden aufgelöst, um die Herdenhaltung zu optimieren. Das Wohl unserer Pferde ist uns ebenfalls sehr wichtig“, betont Kreus.

Integrative Therapiegruppen

Im Reittherapiezentrum Abenteuerland betreuen Trainer und Therapeuten integrative Therapiegruppen in den Fachbereichen Hippotherapie, Behindertenreitsport, Reittherapie, Reitpädagogik sowie heilpädagogisches Reiten und Voltigieren.

Daneben gibt es im Zentrum Abenteuerland auch Reitgruppen, die nach Alter und Können unterteilt werden. Obwohl der Schwerpunkt auf der Kinder- und Jugendarbeit liege, reiche die Altersspanne im Reittherapiezentrum Abenteuerland von zweijährigen Kindern im Mutter-Kind-Reiten bis hin zu über 80-jährigen Erwachsenen, so Kreus. „Uns ist die motorische sowie persönliche Entwicklung sehr wichtig, und die positiven Rückmeldungen bestärken uns in unserer Arbeit“, erzählt Kreus weiterhin. Somit kommen die Mitglieder nicht nur zum Reiten, sondern kümmern sich auch um die Pflege sowie das Füttern der Pferde und werden so in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Selbstständigkeit bestärkt.

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