Regenbogenschüler werden Köche, Schrottkünstler und Tanzprofis

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Ein Tipp, um aus Sahne Butter zu machen: „Einfach in ein Schraubglas schütten und schütteln, bis es fest wird“. Foto: stock/blickwinkel

Stolberg. Spritzige Choereographie, Mambo, Cha-Cha-Cha und Hip Hop: Die Dance Aerobic Gruppe von Jasmin Walzcak erntete begeisterten Applaus in der Regenbogenschule. Dort konnten sich Eltern, Lehrer und Kinder die Ergebnisse der Abschlussklasse anschauen, die vier Wochen lang in unterschiedlichen Angeboten im Helene-Weber-Haus zusammengearbeitet hatte.

Eine Gruppe aus zehn Jungs präsentierte ihre Kunstobjekte, die unter dem Motto „Erfindungen aus der Schrottwerkstatt“ gestaltet worden waren. Mit gesammelten Schätzen aus Werkstatt oder Küche, mit Steinen, Metallteilen, Knöpfen, Haushaltsgegenständen oder defekten Elektrogeräten wurden fantasievolle Spezialmaschinen nach eigenen kreativen Ideen gestaltet. Entstanden sind Vogelhäuser und Kerzenständer, aber auch abstrakte Kunstwerke.

Das Highlight war hier ein großes Kreuz aus Holz und „Schrott“, das in Zukunft die Kantine der Regenbogenschule schmücken wird. Die jungen Künstler erläuterten dem Publikum ihre Exponate. Die Künstlerin Monika Wienges hatte sie angeleitet und die Ausstellung der Werke professionell organisiert.

Ein weiterer Bestandteil der Kurse und der Präsentation war die Hexenküche – ein experimenteller Kochkurs. Mit Spiel und Spaß untersuchten die Teilnehmerinnen unter Anleitung von Andrea Derichs Lebensmittel. Sie beschäftigten sich mit Fragen wie „Was hat die Zitrone im Obstsalat verloren?“ oder „Kann man Nudeln auch in kaltem Wasser „kochen“?“ Bei der Ausstellung präsentierte die Gruppe, wie man in wenigen Minuten aus Sahne Butter zaubern kann. „Einfach in ein Schraubglas schütten und schütteln, bis es fest wird“, lautet die Anleitung. Nach zehn Minuten ist frische Butter im Glas, die aufs Brot gestrichen werden kann.

„Es hat uns allen viel Spaß gemacht, die Jugendlichen aus der Regenbogenschule im Helene-Weber-Haus zu haben und mit ihnen gemeinsam Erfahrungen zu sammeln“, sagt Marianne Kaufmann, die stellvertretende Leiterin der Einrichtung. „Die Kooperation mit der Regenbogenschule klappt wirklich hervorragend“. Bereits zum dritten Mal arbeitet die Regenbogenschule mit dem Helene-Weber-Haus zusammen. „Wir werden jedes Mal besser und entwickeln langsam Routine“, sagt Gundula Brüggenwirth, die Leiterin der Regenbogenschule.

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