Regen flutet Eisenbahnstraße nahe Atscher Dreieck

Von: -jül-
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Stolberg. Es war knapp, aber Stolberg ist noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Die Pegel an Vicht und Inde überschritten zwar am Samstag mittag die Warnstufe, aber die mit reichlich Niederschlagswasser gefüllten Bäche bleiben weitestgehende in ihren Betten.

Von den Folgen eines Hochwassers blieb die Kupferstadt verschont. Gleichwohl hatte die Feuerwehr jede Menge Arbeit. Besonders kritisch war die Situation am Münsterbach im Bereich von Schnorrenfeld und unterhalb des Atscher Dreieck, wo das Wasser die Fahrbahn der L23 überflutete und in den Keller eines Gebäudes an der Eisenbahnstraße schwappte, den die Feuerwehr leer pumpen musste.

Insbesondere mit Laub verstopfte Kanaleinläufe machten den Helfern das Leben am Wochenende schwer. Das frisch gefallene Laub verstopfte allerorten die Abflüsse für das Niederschlagswasser, so dass die Wehr zahlreiche Einsatzstellen anfahren musste.

Dramastischer war die Lage auch nahe Allmannshofs auf der Stadtgrenze zu Eschweiler, wo die Feuerwehren beider Städte gemeinsam im Einsatz waren, um dem über die Wiesen abfließende Wasser Herr zu werden, das eine dortige Lagerhalle flutete. Mit einer Barriere aus Sandsäcken wurden die Fluten umgeleitet.

Eine weitere Folge des Sturmtiefs „Carmen” musste die Feuerwehr am Sonntag auf der Derichsberger Straße beseitigen, wo ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt war.
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