Realschule I: Besonderes und Kurioses aus sechs Jahrzehnten

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In 60 Jahren ist an der Realschule I so einiges passiert.

Stolberg. An der Realschule I wird im Sommer 2017 das letzte Mal unterrichtet. In den vergangenen 60 Jahren ist so viel Besonderes und Kurioses geschehen, dass man ein kleines Buch daraus erstellen könnte. Wir haben einige Höhepunkte zusammengestellt:

Am 12. April 1956 ist die Realschule I an der Hermannstraße eröffnet worden. Damals gab es einen Klassenraum, 43 männliche Schüler und einen Lehrer.

Am 24. September 1957 wurde die Schule auf Anordnung des Gesundheitsamtes für eine Woche geschlossen. Der Grund: 43 Schüler waren an Grippe erkrankt.

Im Jahr 1960 wird mit dem ersten Bauabschnitt für den Neubau der Realschule I begonnen. Das Projekt kostet 1,3 Millionen Mark. Zwei Jahre später ziehen Lehrer und Schüler ein.

1974 wird die erste Toilette für Mädchen gebaut.

Die Realschule ist zu klein: 1976 werden zwei Klassen in ein anderes Gebäude umgelagert. Es wird beschlossen, eine zweite Realschule zu bauen.

Am 13. Juni 1979 wird ein Hausverbot für die Abschlussklasse ausgesprochen. Der Grund: Ärger bei der Erstürmung der Schule.

Ein Einbruch erschüttert die Schüler und Lehrer am 26. September 1985. Gestohlen wird ein Karton Cola-Dosen, Türen und Fenster werden eingeschlagen und die Feuerlöscher zweckentfremdet.

1987 wird das Rauchen in der Schule verboten.

Am 11. Mai 1990 wird abermals eingebrochen. Gestohlen werden Geräte im Wert von 60.000 Mark.

Am 4. Dezember 1992 sammeln die Realschüler 1200 Mark für krebskranke Kinder.

Der Förderverein wird am 20. Januar 1997 gegründet und unterstützt die Schule seither.

Das traditionelle Stürmen der Schule wird am 17. Juni 1997 untersagt. Bierflaschen wurden auf dem Schulgelände geleert und Abmachungen nicht eingehalten.

Am 20. Juni 1997 wirft der damalige Rektor die Zeugnisse der Abschlussschüler auf die Bühne und verlässt die Feier.

Der Friedensbaum wird am 20. Mai 2003 auf dem Schulgelände gepflanzt.

Die Realschule wird verbarrikadiert. Die Abschlussklassen verhindern durch zu große Absperrgitter ein Durchkommen ins Gebäude. Beim Erstürmen wird der Friedensbaum zerstört. Die Schüler entschuldigen sich in einem Brief und pflanzen einen neuen Baum.

10.260 Euro erlaufen die Realschüler am 26. Juli 2003 beim Sponsorenlauf. Diese werden u.a. in neue Medien investiert. 3450 Euro gehen ans Agnesheim.

Im Schuljahr 2011/2012 wird das Ende der Schule beschlossen.

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