Rasern soll in der Altstadt der Kampf angesagt werden

Von: -jül-
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19 bzw. 28 Prozent sind hier zu schnell unterwegs: Im November 2013 erfasste die Städteregion die Geschwindigkeiten auf der Burgstraße.

Stolberg. „Welche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sind in der Burgstraße angebracht?“, fragt sich der CDU Ortsverband Mitte und lädt alle Interessenten für Mittwoch, 9. September, um 19 Uhr in die Gaststätte „Alt Stolberg“ an der Burgstraße zu einem Bürger-Dialog ein.

Die vorherrschende Verkehrsausweisung der Altstadtstraße werde immer häufiger von Verkehrsteilnehmern ignoriert. „Ausgelöst durch die erhöhte Durchfahrtfrequenz sind die fußläufigen Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdet“, erklärt Vorsitzender Kunibert Matheis. In einer Diskussion über sinnvolle Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, haben die direkten Anwohner die Möglichkeit durch Befragung und Mitgestaltung, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

Im November 2013 hatte die Städteregion die gefahrenen Geschwindigkeiten auf der Burgstraße eine Woche lang in Höhe der „Pont du Valognes“ gemessen. Zwischen 18,9 Prozent (Fahrtrichtung Steinweg) und 27,9 Prozent (Fahrtrichtung Alter Markt) der erfassten Fahrzeuge waren in dem Zeitraum zu schnell unterwegs. Insgesamt wurden in Fahrtrichtung Alter Markt über 10 300 Fahrzeuge gemessen, in Gegenrichtung etwa 11 400. Radarmessungen auf der Altstadtpiste als Konsequenz angekündigt hatte die Städteregion, die aufgrund von Bürgerprotesten tätig geworden war.

So alt wie die vermeintliche Beruhigung des Verkehrs sind solche Beschwerden über zu viel und viel zu schnellen Verkehr auf dem Altstadtpflaster. Sie reichen zurück bis zur Eröffnung des Burgholzer Grabens, der Ersatz für die einst durch Burg- und Vogelsangstraße verlaufende Kreisstraße 6 Anfang der 80er Jahre. Sie hat nie zu dem Umfang der erhofften Entlastung der Altstadt-Route geführt.

Alle paar Jahre wieder hatten Anlieger so die Nase voll, dass sie sich vehement beschwerten. Bislang ohne Erfolg. Zeitweise dachte man im Rathaus sogar über eine Schranke in der Altstadt nach, die die Durchfahrt von der Innenstadt auf den Donnerberg unterbinden sollte. Das scheiterte bislang einerseits an der gewünschten Durchfahrt der Aseag-Linie 72 nebst der Schulbusse, andererseits an der erfolgreichen Lobby der Donnerberger, die sich diese praktische Passage auf die Höhe einfach nicht nehmen lassen wollen.

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