Stolberg-Breinig - Raser bleiben großes Problem in Breinig

Raser bleiben großes Problem in Breinig

Von: dim
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Stolberg-Breinig. Besonders die Verkehrssituation bewegt die Breiniger. Das wurde beim 20. Bürgerdialog der CDU deutlich, zu dem der zuständige Ortsverband in die Gaststätte „Zur Treppe“ geladen hatte.

Und viele Bürger sind der Einladung gefolgt, um manches Problem anzusprechen. So gebe es auf der Stockemer Straße ein großes Verkehrsproblem.

Die Straße sei meist derart zugeparkt, dass Autofahrer bei Gegenverkehr abgesenkte Bordsteine nutzen und damit Fußgänger in Gefahr bringen würden.

„Man könnte dort Parkbuchten markieren und so die Situation lenken, aber eben dies ist beim Ausbau der Straße von den Anwohnern nicht gewollt worden“, sagte Bürgermeister Tim Grüttemeier, der den Bürgern bei dem Dialog ebenso Rede und Antwort stand wie der CDU-Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende, Jochen Emonds und der Ortsverbandsvorsitzende, Ben Grendel.

Um das Überfahren des Borsteins zu verhindern, regte eine Bürgerin Poller an. Auf anderen Breiniger Straßen sei zu hohe Geschwindigkeit das Problem, meinten Anwohner von Augustastraße, Frankenstraße und Bertholdstraße.

Sie verwiesen darauf, dass auf Breiniger Spielstraßen vielfach die geltende Schrittgeschwindigkeit missachtet werde, und wünschten sich Schilder, die auf das einzuhaltende Schritttempo hinweisen, sowie verstärkte Geschwindigkeitskontrollen. Der Bürgermeister erklärte einmal mehr, dass die Stadt selbst keine Geschwindigkeitskontrollen durchführen könne, sondern diese in der Hand von Städteregion und Land NRW lägen.

Weitere Themen wie der Grünschnitt, der in dieser Jahreszeit teils im Dunkeln abgeliefert werden müsse, wurden angesprochen, und Bürger verblüfften die Politiker mit der Aussage, dass die 35-Liter-Mülltonne mehr Abfall aufnehmen könne als die 40-Liter-Tonne.

Beim Schlusswort des regen Bürgerdialogs widmete Ben Grendel sich noch einmal dem Verkehr – diesmal in ganz Stolberg: „Die derzeit vorhandenen Baustellen sollten wir nicht nur als Ärgernisse betrachten, sondern auch als Zeichen dafür, dass Stolberg auf einem guten Weg ist, seine Verkehrswege zu modernisieren“, appellierte der Ortsverbandsvorsitzende an die Bürger.

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