Randale im Steinweg: Schlägerei nach Evakuierung einer Shisha-Bar

Von: -jül-
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Symbol Blaulicht Polizei Feuerwehr Unfall Foto: Patrick Seeger/dpa
Noch im Rahmen ihrer Fahdnung gelang es den Beamten in der Nacht, den hauptsächlich Tatverdächtigen aus Aachen aufzugreifen. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Stolberg. Welche Hintergründe die Schlägerei wirklich hat, die sich bei der Evakuierung einer Shisha-Bar am Steinweg am Freitag ereignet hat, muss die Polizei noch klären. Angefangen hat die Eskalation der Gewalt gegen 23.45 Uhr als der Betreiber der Bar und Gäste den Geruch von Pfefferspray registrierten.

Daraufhin bat der Inhaber die Besucher, das Lokal zu verlassen, damit es ausgiebig gelüftet werden könne. Bereits beim Verlassen, so berichtet es die Polizei auf Anfrage unserer Zeitung, kam es zu ersten Provokationen und Rangeleien zwischen einer Gruppe aus drei Gästen im Alter zwischen 19 und 22 Jahren – zwei Stolberger und ein Herzogenrather – sowie einem Hauptbeschuldigten, wie sich später herausstellen sollte, ein 22-Jähriger aus Aachen.

Genau als die drei Jungs bei der Evakuierung betont haben sollen, keinerlei Streit haben zu wollen, habe der Beschuldigte mit der Faust so zugeschlagen, dass ein Opfer zu Boden ging. Damit wurde eine Rangelei ausgelöst, die sich vor der Gaststätte in der Fußgängerzone heftig fortsetzte. Bis zu sieben Beteiligte sollen sich dabei gegen die drei Opfer gestellt haben. Bei der Schlägerei ging es offensichtlich so heftig zu, dass auch in der Fußgängerzone geparkte Autos in Mitleidenschaft gezogen worden sein sollen.

Letztlich kamen die drei Jungs mit leichten Verletzungen davon, weil sie sich zurück in die Shisha-Bar flüchten konnten, bestätigt die Polizei weiter.

Die Schlägertruppe hatte sich beim Eintreffen der uniformierten Einsatzkäfte der Polizei aber schon aus dem Staub gemacht. „Allerdings lagen den Kollegen sehr gute Beschreibungen von den Hautpakteuren aus der Tätergruppe vor“, berichtet Polizeisprecher Andreas Müller.

Und noch im Rahmen ihrer Fahdnung gelang es den Beamten in der Nacht, den hauptsächlich Tatverdächtigen aus Aachen aufzugreifen. Gegen ihn und die weiteren Mittäter laufen die Ermittlungen auf Hochtouren weiter.

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