Radsporttag lockt mit vielen Neuerungen

Von: Dirk Müller
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Beim Radsporttag mit Duathlon werden in Breinig mehrere packende Rennen mit rasanten Kurvenfahrten auf dem winkligen Rundkurs bei freiem Eintritt geboten. Foto: D. Müller
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Emil Sorge vom RSC Krähe Kornelimünster (v. l.), Markus Ganser vom RSC Stolberg und Josef Braun vom RC Dorff präsentieren die neuen Steinpokale für die drei besten Fahrer des Hauptrennens. Foto: D. Müller

Stolberg. Der Radsporttag mit Duathlon verspricht ein ganz besonderes Spektakel zu werden, denn die Großveranstaltung wartet am Samstag, 20. August, mit einigen Neuerungen in Breinig auf. „Was wir auch deswegen leisten können, da es mehr Helfer gibt als zuvor“, beschreibt Organisator Markus Ganser.

Denn jetzt sind beide großen Kupferstädter Radsportvereine mit im Boot. Wie gewohnt sei der RSC Stolberg beim BSR-Radsporttag aktiv, aber jetzt auch der RC Dorff mit von der Partie. Beim vierten Actimonda Duathlon im Rahmen des Radsporttags bleibe der RSC Krähe Kornelimünster federführend.

Für viele Neuerungen sei eine technische Änderung entscheidend: „Wir statten die Teilnehmer mit Transpondern aus und können so elektronisch die Zeiten erfassen.“ Mit weitreichenden Folgen, denn dem Publikum werden dadurch noch abwechslungsreichere Wettkämpfe geboten. Etwa die neue Disziplin „Rundenrekord“, die mit einem Einzelzeitfahren, wie man es von großen Rundfahrten kennt, zu vergleichen ist. „Dabei drehen die Aktiven keine Runden, sondern fahren von der Gaststätte ,Treppe‘ zur ,Stillen Liebe‘ und wieder zurück, und die Zuschauer können die Zeiten auf einer großen Uhr verfolgen.“

Zuvor bietet der BSR-Radsporttag eine weitere neue Disziplin, die spektakulär das Publikum unterhält: ein Derny-Rennen. Leichte Motorräder dienen den Radrennfahrern dabei als „Schrittmacher“. Die Maschinen können bis zu 80 Km/h schnell sein und knattern 25 Runden durch Breinig. An ihrem Hinterrad sind Rollen befestigt, an die die Radsportler möglichst nah heranfahren, um im Windschatten enorme Geschwindigkeiten zu erreichen. Fallen sie aus dem Windschatten heraus, sind sie sprichwörtlich „von der Rolle“ und so gut wie aus dem Rennen.

Höhepunkt des Samstags mit insgesamt zwölf Wettkämpfen wird das Hauptrennen sein, das ebenfalls mit Neuerungen daherkommt: Kontinental-Radprofis gehen mit Amateuren der Klassen A, B und C gemeinsam an den Start, und Spannung sei von Beginn an garantiert, erläutert Ganser: „Weil die C-Amateure am Start eine Minute Vorsprung bekommen. Die vermeintlich stärkeren Fahrer der höheren Klassen wollen ihnen aber bestimmt die ersten Rundenprämien nicht kampflos überlassen und werden daher sofort die Aufholjagd starten.“

Auch in den anderen Klassen mache sich die elektronische Zeitmessung bemerkbar. „Senioren und Junioren starten ebenso zusammen wie Schüler, Jugend und Frauen. Gewertet werden sie dank der Transponder in ihren jeweiligen Klassen, aber die Starterfelder sind größer und die Rennen damit für die Zuschauer interessanter.“ An dem bewährten Konzept halte der vierte Actimonda Duathlon in Breinig fest, erklärt Emil Sorge vom RSC Krähe Kornelimünster: „Die Streckenführung ist exakt gleich geblieben, so dass für die Teilnehmer Vergleichbarkeit gegeben ist. Wer schon mal gestartet ist, kann sehen, wie er sich entwickelt hat.“

Auch für neue Teilnehmer sei es zudem ein Reiz, dass sich beim Duathlon Hobbysportler, Amateure und bekannte Athleten in einem Feld messen. „Und für Teams bietet sich die Staffel an, bei der ein Aktiver läuft, und der andere Rad fährt“, sagt Sorge, der als namhafter Breiniger Künstler bekannt ist, und die Urkunden für den Duathlon gestaltet. Während für die Radrennen die Straßen Alt Breinig, Neustraße, Wilhelm-Pitz-Straße, Essigerstraße und Entengasse von 12.45 bis 21.45 Uhr beim Radsporttag zum Teil gesperrt sind, werden beim Duathlon auch Teile der Winterstraße und der Frackersberg von 12.45 bis 16 Uhr betroffen sein. Die Veranstalter bitten darum, die Straßen in der Zeit nicht zu benutzen und dort auch nicht zu parken, und danken den Anwohnern bereits jetzt für ihr Verständnis.

Dabei präsentieren Ganser und Sorge eine weitere Neuerung: Mit einem Handzettel informieren die Veranstalter die Anwohner nicht nur, sondern händigen damit zugleich einen Getränkegutschein aus. „Als kleines Dankeschön für die Unannehmlichkeiten und auch als Anreiz, vorbeizukommen“, beschreibt Sorge.

Die letzte Neuerung werden am Abend des 20. Augusts die drei Bestplatzierten des Hauptrennens über 60 Runden beziehungsweise 72 Kilometer in den Händen halten: Erstmals werden die Pokale aus heimischem Stein gefertigt sein – vom Breiniger Steinmetz André Hennecken. Eine wichtige Konstante bleibe, dass der Radsporttag dank Sponsoren für alle Zuschauer bei freiem Eintritt möglich sei, hebt Ganser hervor: „Bei unseren treuen Sponsoren bedanken wir uns sehr herzlich. Ebenso wie bei der Stadtverwaltung. Ob Bauhof, technisches Betriebsamt oder Bürgermeister und Schirmherr Tim Grüttemeier – die Zusammenarbeit ist sehr gut.“

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