Stolberg - Querungshilfe im Gedautal und Radwege auf Rhenaniastraße

Querungshilfe im Gedautal und Radwege auf Rhenaniastraße

Von: Jürgen Lange
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Erhält mit Mittelinseln und F
Erhält mit Mittelinseln und Fahrbahnteilern eine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer: die Aachener Straße im Foto: J. Lange

Stolberg. „Es ist nicht so, dass gar nichts passiert”, sagt Mirjam Grotjahn, Pressesprecherin im Landesverkehrsministerium. Aber was dennoch passieren kann, in der Zeit ohne Haushalt und Landtag, das hängt noch ab von einem Erlass aus dem Finanzministerium.

Und daran wird noch gearbeitet, erklärt dort Pressesprecherin Ingrid Herden. Der Erlass, der die Ausgaben der Landesbehörden in der noch ungewohnten Übergangszeit regeln soll, wird wohl nächste Woche kommen. Und bis dahin gilt der Grundsatz, dass gesetzliche Verpflichtungen bezahlt werden, während bei den freiwilligen Leistungen, alles Angefangene weitergeführt werde auf Basis der Vorjahresbudgets. Aber wie das genau in der Praxis aussehen soll, das wird erst der erwartete Erlass regeln können.

Auf den wartet auch der Landesbetrieb Straßenbau warten, der in den kommenden Wochen noch einiges in Stolberg bewegen möchte. Die Ausschreibung für den Bau des Regenrückhaltebeckens an Nachtigällchen läuft, berichtet Niederlassungsleiter Edgar Klein auf Anfrage. Er ist die Voraussetzung für die Umgestaltung der Kreuzung der Landesstraßen 12 und 238 vor Leoni-Kerpen in einen Kreisverkehr. In diesem Falle streckt die Stadt dank der Finanzspritze durch das Unternehmen dem Land die Kosten vor, damit das lang ersehnte Projekt jetzt gestemmt wird.

Aber der Landesbetrieb hat in diesem Jahr noch mehr vor in der Kupferstadt, während hinter dem Lückenschluss der L 238 von Eschweiler nach Stolberg bekanntlich Fragezeichen stehen. Neben dem Radwegebau an der Sebastianus­straße und den damit verbundenen Verkehrssicherungsmaßnahmen soll auch im weiteren Verlauf dieser Landesstraße 236 die Situation für Radfahrer verbessert werden.

Zumindest schon einmal mit Farbe sollen entlang der Rhenania- und Münsterbachstraße Schutzstreifen markiert werden. Die Planung dafür nahm der Stolberger Verkehrsausschuss erfreut zur Kenntnis, wobei vor den vier Gewerbebetrieben an der Rhenania­straße auf den Radweg verzichtet werden soll, damit dortige Stellplätze nicht entfallen.

Noch erfreuter zeigte sich der Ausschuss, dass der Landesbetrieb in die Sicherheit von Reitern, Radfahrern und Fußgängern investieren will, die im Gedautal die Aachener Straße (L 220) queren wollen. Erst im vergangenen Frühjahr hatte er dort farblich markierte Querungshilfen entfernen lassen, weil sie Fußgängern eine Sicherheit suggerierten, die nicht vorhanden war. Nun ist der Neubau einer Querungshilfe mit auf die Fahrbahn klebbaren Mittelinseln und Inselköpfen unter Verengung der Fahrspuren sowie einer Erneuerung der markierten Sperrflächen vorgesehen. Demnach entsteht eine nun gesicherte Querungshilfe in der Verlängerung des Fuß-Radwegs in der Obersteinstraße und in Richtung „Gedau”.

Auch Stolbergs Fachbereichsleiter Bernd Kistermann wird mit Spannung auf den Erlass warten. Denn nach der Entscheidung des Regionalrates liegt es an Düsseldorf, wann Geld für den Ausbau der Aachener Straße fließt.
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