Qualitätssicherung im Jugendamt: Mindestens drei Angebote einholen

Von: gro
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Stolberg. Qualitätsentwicklung und -sicherung ist in Jugendämtern spätestens seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes zum 1. Januar 2012 Pflicht.

Der neue gesetzliche Auftrag hat auch Auswirkungen auf die Arbeit im Stolberger Rathaus, wenngleich die Verwaltung in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Maßnahmen ergriffen hat, wie der neue Dezernent Robert Voigtsberger jetzt im Jugendhilfeausschuss unterstrich.

Damit sei nicht nur die Arbeit optimiert, sondern zudem auch eine erhebliche Senkung der Kosten im Bereich der Jugendhilfe erreicht worden.

Nun soll verstärkt eine externe Evaluation der Arbeit und der Qualitätsstandards im Jugendamt zum Tragen kommen. Die Verwaltung hatte dafür in ihrer Vorlage ursprünglich die Beauftragung des Essener Instituts für Sozialplanung und Organisationsentwicklung vorgeschlagen. Verbunden mit dem Hinweis, dass dieses bereits mit mehr als 60 Jugendämtern erfolgreich zusammenarbeite. Der Auftragsvergabe hat Robert Voigtsberger jedoch jetzt vorerst einen Riegel vorgeschoben.

Der Dezernent änderte in der Ausschusssitzung den Beschlussvorschlag dahin gehend, dass nunmehr noch mindestens zwei alternative Angebote eingeholt werden müssen, um eine Auswahl zu haben und sich „unter Abwägung aller Fakten“ für das beste Angebote entscheiden zu können. Der Ausschuss folgte dem Vorschlag ohne Gegenstimme.

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