Prym stellt Standorte auf den Prüfstand

Von: gro
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Stolberg. Das Rettungspaket für die Firma Prym ist geschnürt, nachdem alle Banken ihre weitere Unterstützung zugesichert haben. Andreas Engelhardt zeigt sich deshalb sehr zufrieden und sieht die Zukunft des Stolberger Familienunternehmens auf eine solide Basis gestellt.

Offen ist allerdings noch der eingeforderte Arbeitnehmerbeitrag von insgesamt zwölf Millionen Euro, über den ab nächster Woche verhandelt werden soll.

Unterdessen will der Vorsitzende der Geschäftsführung im Zuge der nun anstehenden, weltweiten Maßnahmen zur „Restrukturierung” auch die Schließung oder Zusammenlegung von Standorten prüfen. Für Stolberg will er zwar keine Garantie aussprechen, bescheinigt dem Stammsitz aber immerhin „einen besonderen Stellenwert, den wir auch in Zukunft nutzen wollen”.

Nutzen will Engelhardt auch die Einflussmöglichkeiten auf die EU, die er erneut vehement zu einer Reduzierung der Bußgelder von derzeit noch 67,5 Millionen Euro aufgefordert hat.
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