Stolberg - Projekt LuPe: Kinder schon früh für Naturwissenschaft begeistern

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Projekt LuPe: Kinder schon früh für Naturwissenschaft begeistern

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In der Fachschule für Sozialpädagogik lernen frühpädagogische Fachkräfte , wie sie Kinder naturwissenschaftich fördern können. Foto: BK

Stolberg. Als Kooperationsschule des Deutschen Jugendinstituts München entwickelte die Fachschule für Sozialpädagogik am BK-Stolberg innerhalb des Projekts LuPE einen neu eingerichteten Werkstattraum zur Qualifizierung angehender frühpädagogischer Fachkräfte. Sie erhalten wichtige Tipps für die berufliche Praxis.

Zielsetzung hierbei war die fachliche Professionalisierung der Auszubildenden, die garantieren soll, dass sie in ihrer späteren beruflichen Praxis die alltagsintegrierte naturwissenschaftliche Bildung von Kindern kompetenter fördern können.

LuPE bedeutet eigentlich nur „Lehr- und Praxismaterial für die Erzieherausbildung“. Im übertragenen Sinn darf man den Begriff Lupe jedoch auch wörtlich verstehen, ermöglicht dieses technische Gerät doch den erkenntnisgewinnenden, Einzelheiten vergrößernden Blick auf interessante Sachverhalte und Gegenstände, die ihrer scheinbaren Kleinheit wegen ansonsten eher unbeachtet bleiben müssten.

Das Projekt LuPE wurde von der Deutsche Telekom-Stiftung ins Leben gerufen und wird vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) genutzt, um Unterrichtsmaterial und Unterrichtskonzepte zu naturwissenschaftlichen Themen für den Einsatz im Fachschulunterricht zu entwickeln und zu erproben.

Zum einen soll hierdurch die Lehrkompetenz von Fachschulpädagogen gefördert werden, zum anderen sollen die angehenden Erzieherinnen und Erzieher aber auch ganz praktisch erfahren, wie naturwissenschaftliche Lernprozesse bei Kindern ablaufen und auch wie sie zielführend gesteuert werden können.

Insgesamt zwölf Fachschulen aus drei Bundesländern nehmen am LuPE-Projekt teil, das im Rahmen eines steten Optimierungsprozesses laufend evaluiert wird. Fachbezogene Reflexions-, Selbst-, Sach- und Handlungskompetenzen sollen dabei geschult, vermittelt, überprüft und ständig kritisch hinterfragt werden.

Es sollen Unterrichtsmaterial und didaktische Konzepte entstehen, bis schlussendlich durch LuPE ein handlungstaugliches Unterrichtsmodell vorliegt, das für den bundesweiten Einsatz geeignet ist und Kindern in Kitas beste Voraussetzungen für forschendes Lernen garantieren soll.

Was macht der Wurm also im Apfel? Und wie entsteht eigentlich ein Schatten? Diesen und anderen nicht nur für Kinder spannenden Phänomenen wird künftig in der LuPE-Werkstatt gründlich nachgespürt.

Und dabei werden pädagogische Konzepte ausprobiert, durch die man Drei- bis Sechsjährigen die Welt und das, was sie im Innersten zusammenhält, erklären und mittels vielerlei Material und praktischen Experimenten im Wortsinne begreifbar machen kann - ohne sie dabei zu überfordern.

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