Stolberg - Projekt im Skulpturengarten und Atelierhaus am Hammerberg

Projekt im Skulpturengarten und Atelierhaus am Hammerberg

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Noch üben die Künstler den „Flow“ trocken, doch mit Hilfe der Stolberger soll der Fluss von Bürgern zu Kreativen, von Heimat zu Kunstwerken vielfältig gelingen. Foto: D. Müller

Stolberg. Interessant, interdisziplinär und vor allem interaktiv verspricht eine ganz spezielle Kunstaktion zu werden: „Stadt, Land, Flow in Kunst und so“ ist das Projekt überschrieben, das im Skulpturengarten und Atelierhaus am Hammerberg realisiert wird – mit Beteiligung der Stolberger. Denn die Bürger sind eingeladen, die Basis für die entstehenden Kunstwerke beizusteuern.

 „Wir machen Ihre Mitbringsel zu Kunst“, bringt es Gastgeberin Birgit Engelen auf den Punkt. Zur Erklärung: Unter dem Motto „Stadt, Land, Fluss – Tage der Rheinischen Landschaft“ veranstaltet der Landschaftsverband Rheinland (LVR) insgesamt 86 Events.

Mit von der Partie ist in Stolberg „Stadt, Land, Flow in Kunst und so“, wobei der „Flow“ für den Kreativ-Fluss zwischen Besuchern, Künstlern und Werken steht. Auftakt des Projektes ist am Sonntag, 27. August, von 11 bis 18 Uhr am Hammerberg 13. „Dann freuen wir uns darauf, dass Besucher uns persönliche Erinnerungsstücke, Andenken oder Fundstücke bringen, aus denen in der Folge Kunstwerke entstehen“, beschreibt Engelen. Voraussetzung sei, dass die Mitbringsel einen Bezug zu Stolberg haben, egal, ob sie sich auf die Stadt, das Land oder den Fluss, also auch auf Natur und Dörfer im Stadtgebiet, beziehen.

„Und es sollen nicht nur Dinge zur Weiterverarbeitung als Kunstwerke eingereicht werden. Auch Geschichten von Stolbergern sind uns willkommen.“ Diese würden von einigen Künstlern literarisch bearbeitet werden. Ob zwei- oder dreidimensionale Mitbringsel oder Erzählungen – die zahlreich teilnehmenden Künstler beginnen am Tag des „künstlerischen Fundbüros“, 27. August, sogleich mit ihrem kreativen Schaffen, das von den Gästen in Live-Ateliers vor Ort erlebt werden kann. Und zwar in all seiner Vielfalt, denn die Disziplinen der Künstler aus Stolberg und der Region sind mannigfaltig.

Malerei trifft auf Literatur und Bildhauerei, Portraits werden gezeichnet, Grafiken und Drucke entstehen ebenso wie Keramikobjekte, Assemblagen und Skulpturen. Gesang, Fotokunst, Schmuckdesign, Installationen und Tanz gehören auch zu dem reichhaltigen Portfolio der Aktion, bei dem die Biologische Station über die Natur der „Rheinischen Landschaft“ Stolberg informiert. Das Besondere an dem „Kunst-Flow“ ist, dass zunächst die Stolberger im wahrsten Sinne des Wortes gefragt sind.

„Was macht Stolberg und seine Region so einzigartig? Welche Erinnerungsstücke, Fundobjekte, Erlebnisse und Geschichten sind es wert, geteilt und künstlerisch festgehalten zu werden?“, zählt Engelen die Fragen auf. Im zweiten Schritt sind dann die Künstler an der Reihe. „Jeder kann den Kreativen am 27. August bei ihrem Schaffen über die Schulter schauen, aber die künstlerische Bearbeitung der Mitbringsel und Geschichten beschränkt sich nicht nur auf diesen einen Tag, sondern wird durchaus auch intensiver und über einen längeren Zeitraum sein.“

Damit korrespondierend werden die facettenreichen Resultate gut einen Monat später bei einer großen Kunstausstellung am Hammerberg präsentiert: Am Samstag, 30. September, und Sonntag, 1. Oktober, erfolgt das Finale von „Stadt, Land, Flow in Kunst und so“. Jeweils von 11 bis 18 Uhr sind die Werke aus der und über die Heimat dann im Skulpturengarten und Atelierhaus von Birgit Engelen zu sehen.

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