Stolberg - Projekt Gemeindehaus noch eine große Baustelle

Projekt Gemeindehaus noch eine große Baustelle

Von: ish
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Aus der geplanten gleichberechtigten Nutzung des Gebäudes an der Frankentalstraße 8 durch die Evangelische Gemeinde und St. Lucia ergeben sich auch finanzielle Vorteile. Foto: I. Hamadache

Stolberg. Noch ist das Projekt Ökumenisches Gemeindehaus an der Frankentalstraße 8 eine große Baustelle. Das Erdgeschoss könne jedoch wie geplant Anfang November eröffnet werden. Dort werden dann Räume zum Kommunions- und Konfirmationsunterricht, für Jugendtreffs, Treffen der Frauenhilfe sowie Bibelkreise entstehen.

Parallel werden die Sanierungsarbeiten im Obergeschoss und im Keller fortgeführt. Die geplante gleichberechtigte Nutzung des Gebäudes durch die Evangelische Gemeinde und die Katholische Kirchengemeinde St. Lucia setzt nicht nur ein starkes Zeichen in Richtung erfolgreicher Ökumene, es ergeben sich dadurch auch finanzielle Vorteile:

So können die Kosten der Evangelischen Pfarrei durch den Verkauf des halben Anteils des etwa 200 Quadratmeter umfassenden Hauses an die Katholische Gemeinde beachtlich reduziert und der ursprüngliche Gedanke, das Haus ganz schließen zu müssen, verworfen werden. Die Kosten für die Sanierung teilen sich die beteiligten Partner.

Viel Renovierungsbedarf

Vor dem Einzug muss hier allerdings noch fleißig gearbeitet werden: Das gesamte Gebäude wird energetisch saniert. Zentral sind die Brandschutzmaßnahmen, die ab einer bestimmten Besucheranzahl in öffentlichen Gebäuden zu installieren sind. Das Treppenhaus wird abgetrennt, so dass im Ernstfall der Rauch nicht eindringt. Weiterhin werden weitere Türen nach draußen und Fluchtwege eingebaut.

In der oberen Etage werden je zwei Räume zu einem vergrößert, zur Flexibilität jedoch mit mobilen Schiebetüren versehen. Darüber hinaus werden die Toilettenanlagen renoviert und erweitert, um das Wohlbefinden der neuen Besuchern zu garantieren.

Im Keller werden Heizung und Lüftung restauriert. Jedoch können einige der Punkte nur schrittweise erledigt werden, da man immer wieder auf finanzielle Zuschüsse wartet. „Zunächst wird alles erledigt, was Schmutz macht, und dann nach und nach die kleineren Dinge“, informiert der Kirchmeister Karl Gottfried Freyberger.

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