Stolberg - Profi-Kämpfe um Deutsche Meisterschaft

Profi-Kämpfe um Deutsche Meisterschaft

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Alexej Koslov (links) will seinen Deutschen-Meister-Titel verteidigen, und sein Bruder Vitalij Koslov, Organisator des langen Kampfabends, den Zuschauern viel Action bieten.
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Zahlreiche Kickbox- und Muay-Thai-Kämpfe sind auch bei der zweiten Auflage von „Battlefield Stolberg“ zu sehen.

Stolberg. Nach der gelungenen Premiere in 2015 ist „Battlefield Stolberg“ zurück, und am Samstag, 17. September, beginnt um 18 Uhr (Einlass 17 Uhr) ein Kampfabend, der es in sich hat. Zahlreiche Profikämpfe im Kickboxen nach K-1-Regeln und im Muay-Thai, auch Thaiboxen genannt, bei dem auch Clinchen, Ellenbogen- und Wurftechniken erlaubt sind, stehen in der Mehrzweckhalle Atsch an der Jahnstraße auf dem Programm.

Und bei der zweiten Auflage von „Battlefield Stolberg“ bietet der veranstaltende Kupferstädter „Fight Club Black Panther“ den Kampfsportfreunden noch mehr als bei der Premiere.

Angefangen damit, dass es gleich zwei Hauptkämpfe gibt, bei denen Lokalmatadoren die Deutsche Meisterschaft in der Version der „International Kick Boxing Federation“ IKBF gewinnen wollen. Wobei der Stolberger Alexej Koslov genaugenommen bereits im Besitz des Gürtels ist, der seinen Deutschen-Meister-Titel anzeigt. Erkämpft hat er den Titel bei „Battlefield Stolberg“ im Vorjahr, und nun will Alexej Koslov die Deutsche Meisterschaft in der Gewichtsklasse bis 79,5 Kilogramm verteidigen und den Herausforderer Omid Safdari aus Kaufbeuren besiegen. Seine Chancen, den Titel in Stolberg zu halten, ständen gut, meint Alexej Koslov: „Ich bin sehr gut vorbereitet und werde mein Bestes geben, um Deutscher Meister zu bleiben.“

Nach diesem Titel greift in der Gewichtsklasse bis 86 Kilogramm auch der Aachener Kämpfer Frederic Fraikin. Der Sportstudent hat allerdings keine leichte Aufgabe, denn die Begegnung mit Selahattin Sahin vom Bodensee verspricht ein Profi-Kampf auf sehr hohem Niveau zu werden. Sahin gilt als großes Talent, seit er vor drei Jahren als 17-Jähriger Gold im Thaiboxen auf Bundesebene holte. Jüngst hat er den Titel Deutscher Meister der „International Sport Karate und Kickboxing Association“ ISKA gewonnen, doch den Meisterschaftsgürtel der IKBF will Fraikin, der für Tai-Kien Aachen kämpft, ihm bestimmt nicht überlassen.

Die beiden Titelkämpfe im Profi-Kickboxen sind sicherlich die Höhepunkte des langen Abends von „Battlefield Stolberg“, aber die Sportveranstaltung biete noch viel mehr, sagt Organisator Vitalij Koslov vom „Fight Club Black Panther“: „Während bei der ersten Auflage insgesamt elf Kämpfe zu sehen waren, werden es diesmal mindestens 15 Fights sein. Es wird ein abwechslungsreicher Kampfabend, denn die Zuschauer können sich auf Thaiboxen und Kickboxen in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen freuen.“ Da es in der Atscher Mehrzweckhalle keine Tribüne gebe, erlebe das Publikum in Stuhlreihen direkt am Ring die Kämpfe fast hautnah und könne die Stimmung in der Halle genießen.

Bei den Rahmenkämpfen steigen dann auch weitere Stolberger des „Fight Clubs Black Panther“ in den Ring. Alexander Palitov, Nico Altmeyer, Maximilian Mirzwa, Ismail Selmoni und Ruslan Balier hoffen auf Unterstützung des heimischen Publikums, vor dem sie sich in Bestform präsentieren wollen. Was besonders für Altmeyer gilt, denn mit dem „Battlefield Stolberg“ hat der 24-Jährige quasi noch „eine Rechnung offen“: Bei der Premiere scheiterte er an der Waage. „Ich wollte in der Gewichtsklasse bis 76 Kilogramm kämpfen, was sicher ein Risiko war, da mein Standardgewicht bei 80 Kilo liegt. Am Kampfabend war ich ein Kilo zu schwer“, beschreibt Altmeyer, dass er aus dieser Erfahrung gelernt habe und jetzt „auf Nummer sicher“ gehe, indem er in der Klasse bis 82 Kilogramm antrete.

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