Stolberg - Presbyterium: Gewählt wird nicht überall

Presbyterium: Gewählt wird nicht überall

Von: akas
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Stolberg. Die evangelischen Kirchengemeinden in der Kupferstadt haben ein neues Leitungsorgan. Am Sonntag fanden in der Rheinischen Landeskirche die Presbyteriumswahlen statt – zumindest dort, wo sich mehr Kandidaten als Plätze fanden. Das ist längst nicht mehr in allen Gemeinden der Fall.

So auch in der evangelischen Kirchengemeinde Stolberg. Deren Presbyterium hat 15 Mitglieder, und ebenso viele Kandidaten erklärten sich bereit, das Amt für vier Jahre anzutreten. Sie galten damit schon im Voraus nach der Kirchenordnung als gewählt, die Wahl entfiel. „Grundsätzlich ist es relativ schwierig, Kandidaten zu finden. Schließlich ist das Amt mit einem großen Zeitaufwand verbunden“, räumt Pfarrer Jens Wegmann ein. „Doch wir haben uns rechtzeitig darum gekümmert und gute Leute gefunden.“

Bekannte Gesichter gehören auch weiterhin zum Leitungsgremium der Gemeinde. Für den Stolberger Wahlbezirk führen Wolfgang Bartz, Karl Gottfried Freyberger, Uta Gey, Wolfgang Hauch, Monika Höhn, Gabriele Modigell, Dirk Stock und Marie-Luise Werner ihr Amt weiter aus. Neu dabei sind Anette Riedel und Lars Heidrich. Im Wahlbezirk Aachen-Brand ergänzt ab sofort Frank Elbnick das Team um Claudia Immendorf und Hans-Ulrich Rienäcker. Mitarbeiter im Presbyterium bleibt Gunther Antensteiner, ab sofort unterstützt von Neuling Sandra Schüppen. Die Gewählten werden am Sonntag, 6. März, um 10 Uhr im Gottesdienst in der Finkenbergkirche in ihr Amt eingeführt.

13 Prozent Wahlbeteiligung

In der evangelischen Kirchengemeinde Kornelimünster-Zweifall wurde den Gemeindemitgliedern der Gang zur Wahlurne hingegen gewährt. Für die zwölf zu besetzenden Plätze fanden sich 14 Interessierte. 3096 Wahlberechtigte hatte die Gemeinde angeschrieben, 105 von ihnen beantragten die Briefwahlunterlagen. Angesichts einer Wahlbeteiligung von knapp über 13 Prozent zeigte sich Pfarrerin Ute Meyer-Hoffmann zufrieden.

Im Vergleich zur vergangenen Wahl hätten sich am Sonntag etwa gleich viele Menschen an der Wahl beteiligt. „Die Wahlbeteiligung zeigt, dass sich viele Gedanken gemacht haben und die Gemeinde aktiv mitgestalten wollen. Das ist ein Zeichen für die Lebendigkeit unseres Gemeindelebens.“

Die Presbyteriumswahl der Gemeinde steht auch im Zeichen des Umbruchs. Mehr als die Hälfte der Mitglieder schied zur neuen Amtszeit aus. Unter den Gewählten finden sich mit Geesche Herrmann, Bettina Karstens, Barbara Klingenberger, Elvira Pralle, Wolfgang Schierp und Maike Scholz sechs Neulinge, Axel Schmeitz hatte bereits vor einigen Jahren das Amt innegehabt. Für eine weitere Amtszeit wurden Margit Dunker, Torsten Hackländer, Ulrich Niemann, Michael Schlaeger und Christoph Wieners gewählt. Sie gehören somit zu den aktuell rund 8000 Presbytern der Evangelischen Kirche im Rheinland. In der Kirchengemeinde Kornelimünster-Zweifall wird Joachim Richter sein Amt als Mitarbeiter des Presbyteriums fortführen.

Trotz des großen Wechsels ist Meyer-Hoffmann zuversichtlich: „Ich bin mir sicher, dass alle Mitglieder des Presbyteriums den Übergang gut gestalten werden. Jetzt bietet sich auch die Möglichkeit, neue Impulse zu bekommen.“

Die Amtseinführung findet am Sonntag, 6. März, um 10.30 Uhr im Gemeindezentrum Kornelimünster statt.

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