Stolberg - Premiere in St. Mariä Himmelfahrt begeistert Zuhörer

Premiere in St. Mariä Himmelfahrt begeistert Zuhörer

Von: mepo
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Das Gemeinschaftskonzert des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg I und des Jungen Chors Stolberg war ein voller Erfolg. Foto: Merve Polat

Stolberg. Als ein „echtes Highlight“ bezeichnete Chorleiter Hermann-Josef Schulte das erste Gemeinschaftskonzert des Jungen Chors Stolberg mit dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg I im Vorfeld. Ein Highlight war die Vorstellung in der Tat: In der Kirche St. Mariä Himmelfahrt erwartete das Publikum ein furioser musikalischer Genuss zum Mitsingen, Mitklatschen und Mitjubeln.

Unter dem Motto „Ohrwürmer“ boten die beiden Gruppen ein abwechslungsreiches Programm bestehend aus Weihnachtsliedern, traditioneller Gospelmusik und modernen Stücke aus Musicals und Filmen.

Den Anfang bestritt der Junge Chor und legte mit seinem Repertoire virtuos vor. Auf das traditionelle Gospellied „You Can Tell The World“ folgte eine Version von „O Come, O Come Emmanuel“, die den lateinischen Choral in eine moderne Form brachte. Weiter ging es im Stil der englischen Chortradition, in der der Komponist John Rutter mit seinem „Christmas Lullaby“ nicht fehlen durfte.

Ebenso wenig fehlen durfte der Weihnachtsgospel „God’s Gift to Mankind“ von Cynthia Nunn, den der Junge Chor gefühlvoll präsentierte. Beschwingt ging es mit „Let Everything That Hath Breath“ von Joe Pace weiter. Den Schluss bildeten „What Child Is This“ von Jochen Rieger, der sich alten keltischen Melodien bediente und diese in ein Weihnachtslied umfunktionierte sowie das Weihnachtslied „Away in a Manger“.

Den zweiten Block läutete der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr in der Besetzung eines Flötenorchesters unter anderem mit „Let It Go“ aus dem Disney-Erfolgsfilm „Frozen“ ein.

Furios ging es mit Richard Eilenbergs „Petersburger Schlittenfahrt“ weiter. Bei der „Phantasie über japanische Nationalmelodien“ tobten sich die Schlagwerker ordentlich aus und der Spielmannszug wurde mit besonders lautem Applaus und anerkennenden Pfiffen belohnt.

Zum Mitsingen lud an diesem Abend Rolf Zuckowskis bekannter Hit „In der Weihnachtsbäckerei“ ein und die jüdische Klezmermusik gab es mit dem „A Klezmer Karnival“ von Philip Sparke. Das Grusel-Musical „Phantom der Oper“ holte der Spielmannszug mit einem Medley in die Kirche und den flotten Abschluss mit gesanglicher Unterstützung vom Jungen Chor bildete unter anderem das traditionelle Seemannslied „Santiano“ der gleichnamigen deutschen Band.

„Santiano“ war nur ein Vorgeschmack dessen, was der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr und der Junge Chor zusammen bieten können. Imposant wurde es, als die Mitglieder der beiden Gruppen ihren gemeinsamen und damit letzten Teil des Abends bestritten. Während der Junge Chor den Cup-Song aus dem Film „Pitch Perfect“ gesanglich präsentierte, untermalte der Spielmannszug die Vorstellung mit einem rhythmischen Klatsch-Spiel mit Bechern. Leonard Cohens „Hallelujah“ läutete gefühlvoll das Ende des Abends ein, bevor die zweistündige Spielfreude mit Christopher Tins „Baba Yetu“ schließlich einen Abschluss fand.

Der langanhaltende Applaus des Publikums zeigte, dass ein weiteres Projekt dieser Art sicherlich nochmals großen Anklang finden würde.

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