Positive Bilanz beim Trägerverein des Museums

Von: dö
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Stolberg. Mit der im Januar dieses Jahres gestarteten Vortragsreihe hat das Museum in der Torburg ein Erfolgsprojekt auf die Beine gestellt: Dieser Ansicht ist auch Professor Dr. Roland Fuchs, der jetzt als Vorsitzender den Mitgliedern des Trägervereines anlässlich der Jahreshauptversammlung Bericht erstattete.

Laut Fuchs waren die Veranstaltungen gut besucht und fanden mit Themen wie Zinkproduktion, Geschichte der Burgstraße und „Wo lag Atuatuca?” das Interesse der Gäste. Neben den Vorträgen - die mit dem Thema „Johann Wilhelm Meigen” im Januar kommenden Jahres fortgesetzt werden - spielten Renovierungsarbeiten, Anschaffungen, eine neue Dauerausstellung sowie die Vorbereitung von eigenen und fremden Veranstaltungen eine Rolle. So konnte im Treppenhaus eine neue Ausstellung installiert werden, die der Geschichte der Kupfermeister und der Messingindustrie gewidmet ist.

Getrennt hat sich das Museum von persönlichen Leihgaben, die laut Roland Fuchs versicherungstechnisch mit einem hohen Aufwand verbunden sind. Sie wurden den Besitzern zurückgegeben oder gingen in den Besitz des Museums über. Damit verbunden war ein Vertrag mit der Stadt, mit dem die einst von der Kommune angeschafften Gegenstände der „Sammlung Zysk” dem Museumsverein übereignet wurden. Im Mittelpunkt der Anschaffungen standen zwei neue Gasöfen, eine Alarmanlage sowie Mobiliar für den Außenbereich.

Harmonium aus Zweifall

„Dieses Material konnten wir uns nur erlauben, weil Stadt und Sponsoren für großzügige Zuwendungen gesorgt haben”, bedankte sich Roland Fuchs. In Vorbereitung ist eine neue Ausstellung. Sie soll sich dem Thema „Schule zu Kaisers Zeiten” widmen. Dazu gehört auch ein Harmonium, das einst in der alten Zweifaller Volksschule beheimatet war. Ergänzt werden die Zukunftsprojekte durch die Museumsnacht am Samstag, der Mörserausstellung ab Sonntag, 18. November, und dem Seifenpressen anlässlich der Kupferstädter Weihnachtstage.
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