Polizei und Feuerwehr: Stolberg erlebt einen ruhigen Rosenmontag

Von: slg
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Das Blaulicht eines Polizeiwagens
Am Rosenmontag hatte die Polizei in Stolberg und den Ortsteilen eher wenige Einsätze. Foto: Friso Gentsch/Symbol

Stolberg. Sowohl die Stolberger Feuerwehr als auch die Polizei sind mit dem Rosenmontag in Stolberg zufrieden. Es blieb verhältnismäßig still in der Stadt. „Das war für uns seit langem der ruhigste Rosenmontag“, erklären Andreas Dovern, Leiter der Stolberger Feuerwehr auf Anfrage unserer Zeitung.

Zwar sei die Zahl der Einsätze rund um Karneval ganz leicht von rund 100 auf 107 angestiegen. „Doch wir hatten am Montag in der Innenstadt keine größeren Notfälle, auch nicht bei den anderen Umzügen in Stolberg“, sagt Dovern. Ein kleiner Notfall an der Rathausstraße konnte vom Sanitätstrupp des Deutschen Roten Kreuzes gleich vor Ort versorgt werden.

Generell habe es wenig Rettungswageneinsätze wegen übermäßigen Alkoholkonsums gegeben. Lediglich ein 15-jähriger Patient habe am Sonntag in Gressenich zu viel getrunken und musste ins Krankenhaus gefahren werden, erklärt Dovern. Auch die Polizei hatte in Stolberg sowie in den Ortsteilen in diesem Jahr eher wenige Einsätze. Die Präsenz der Beamten vor Ort hatte man jedoch aus Sicherheitsgründen ohnehin erhöht, beispielsweise beim Sturm auf das Rathaus am vergangenen Donnerstag.

„Während der Umzüge selbst blieb alles sehr friedlich“, erklärt Paul Kemen, Sprecher des Polizeipräsidiums, zufrieden. Erst zu späterer Stunde habe es einige wenige Einsätze wegen Körperverletzungen gegeben. Das seien jedoch aus Sicht der Polizei übliche Begleiterscheinungen des Karnevals, und in Stolberg auch nicht sonderlich auffällig.

So wurde die Polizei um 18.30 Uhr zu einer Schlägerei auf der Eschweilerstraße gerufen. Auch in der Mehrzweckhalle Breinig sei am Montagabend während der Karnevalsfeier ein Streit eskaliert, erklärt Kemen. „Einer der an der Schlägerei beteiligten Personen wurde dann vor Ort im Rettungswagen behandelt“, so der Polizeisprecher.

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