Stolberg - Politisches Nachspiel zum „Fall Lück“

Politisches Nachspiel zum „Fall Lück“

Von: -jül-
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Stolberg. Die fristgerechte Kündigung der Gastronomie auf der Burg durch die City Hotel GbR von Monika und Annegret Lück hat nun ein politisches Nachspiel.

Den mit „Offenbar kein Interesse mehr“ überschriebenen Leserbrief, in dem Monika Lück in der Ausgabe vom 1. Mai ihre Sicht darlegt, veranlasst Sascha Ciarletta zu einer offenen Anfrage an den Bürgermeister. Als SPD-Ratsmitglied habe er „mit Bestürzung erfahren, dass das Mietverhältnis offenbar nicht störungsfrei geendet ist“, formuliert Ciarletta. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende möchte wissen, ob es zu treffe, dass Lück mehrfach den Antrag auf eine Sonderparkgenehmigung gestellt habe?

Zudem fragt Ciarletta, ob es nicht im Sinne einer Wirtschaftsförderung gewesen wäre, „einer angesehenen und verdienten Investorin“ eine Sonderparkgenehmigung zu erteilen? Die SPD-Fraktion will auch wissen, ob Lück nach dem persönlichen Gespräch mit dem Bürgermeister wirklich an die Kündigungsfrist für die Burggastronomie erinnert worden sei und was gegebenenfalls die Verwaltung damit bezweckt habe?

Weiterhin hinterfragen die Genossen, ob Lück Fördermittel über 250.000 Euro für eine Sanierung des Steinwegs 1-11 in Aussicht gestellt worden seien, ob dies schriftlich belegt sei und wie hoch letztendlich der Förderbescheid für diese sogenannte „Russische Botschaft“ ausgefallen sei? Zudem wird hinterfragt, ob die Verwaltung bereits mit potenziellen Burggastronomie-Pächtern ver­handele.

Im Hauptausschuss am 15. Mai ist die Neuausschreibung zur Verpachtung der Burggastronomie Thema in nicht öffentlicher Sitzung.

 

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