Politiker verschiedener Parteien über Probleme der Region

Von: dim
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Dr. Werner Pfeil (links) diskutierte mit den Zuhörern über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Foto: D. Müller

Stolberg. Selten sind FDP, CDU und Die Linke sich derart einig wie in Fragen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Dieses Bild ergab zumindest eine offene Diskussionsrunde, zu der die Liberalen in den Kupferpavillon nach Stolberg eingeladen hatten.

Während für den Landtagsabgeordneten, Karl Schultheis (SPD), die Einladung zu kurzfristig kam, nahmen Ulla Thönnissen, Vorsitzende der Aachener CDU-Fraktion, in ihrer Funktion als Vorsitzende des Zweckverbands Region Aachen und Uwe Löhr, der für Die Linke im Städteregionstag sitzt, ebenso an der Diskussion teil wie Dieter Wolf, der mehr als zwei Jahrzehnte CDU-Fraktionschef im Städteregionstag war.

Für die gastgebende FDP stellten Dr. Werner Pfeil, Vorsitzender des Rechtsausschusses im Landtag, und Dietmar Brockes, Vorsitzender des Landtagsausschusses für Europa und Internationales, ein Strategiepapier vor, das die Liberalen zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aufgestellt haben.

„Die Bürger, die in den Grenzregionen leben, sind weiter als die Politik“, sagte Brockes und hielt besonders „unsere Benelux-Region für gut geeignet, um die Vorteile zu zeigen, die wir in der EU haben“.

Der FDP-Bundestagskandidat, Frank Schniske, sprach sich dafür aus, nicht nur Probleme zu lösen, sondern auch vorhandene Chancen besser zu nutzen. Die Positionen der Liberalen teilten auch die Vertreter der anderen Parteien. Thönnissen meinte, „wir müssen Probleme der großen europäischen Bürokratie im Kleinen lösen“, und Löhr mahnte an, dass es keine Rückschritte in der Europäischen Union geben dürfe, und bezeichnete die deutsche Pkw-Maut als „völlig irrsinnig“.

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