Politik entscheidet über Zuschuss für VfL Vichttal

Von: Kolja Linden
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Die Sportanlage des VfL Vichttal wird sich verändern: Heute findet eine Begehung des Geländes durch Vertreter des Vereins und der Politik statt, am Donnerstag soll der Hauptausschuss die Bereitstellung von 250.000 Euro für den Bau eines zusätzlichen Kunstrasenplatzes beschließen. Foto: J. Lange

Stolberg-Vicht. 250.000 Euro sind im städtischen Haushalt für den Ausbau des Sportplatzes Dörenberg veranschlagt. Geld, dass die Stadt eigentlich nicht ausgeben könnte, weil der Haushalt durch die Kommunalaufsicht nicht genehmigt ist und die Stadt nur solche Aufwendungen leisten darf, zu denen sie rechtlich verpflichtet ist.

Freiwillige Ausgaben wie die für einen neuen Fußballplatz gehören nicht dazu.

Auf dem Vichter Dörenberg soll ein zusätzlicher Kunstrasenplatz entstehen, um die Sportanlage für den Fusionsverein, die nach dessen Plänen auch noch ein neues Sportheim bekommen soll, zu vervollständigen.

Und deshalb soll der Hauptausschuss auf seiner Sitzung am Donnerstag auch die Bereitstellung der 250.000 Euro, die dem Verein unter Auflagen zugesagt wurden, beschließen. In der Verwaltungsvorlage begründet Kämmerer Dr. Wolfgang Zimdars den Vorschlag damit, dass die Gegenfinanzierung aus dem Verkauf eines Grundstückteiles des Zweifaller Sportplatzes am Brändchen möglich sei. Dafür könnten nämlich, nach Einschätzung der Verwaltung, 250.000 Euro erzielt werden, so Zimdars.

Und der Verein kann das Geld gut gebrauchen, auch als Anschub, um noch mehr Sponsoren zu finden. Schließlich bringt der VfL auch eine erhebliche Eigenleistung auf, um den Traum vom Kunstrasen baldmöglichst zu realisieren. „Bis jetzt haben wir knapp 60.000 Euro an Spenden gesammelt”, erklärt Vichttals Vorsitzender Michael Frey auf Anfrage. „Wir sind da weiter sehr aktiv.” Denn nach Schätzungen dürfte alleine der neue Kunstrasenplatz zwischen 350.000 und 400.000 Euro kosten.

Wenn der Hauptausschuss am Donnerstag die zugesagte Bezuschussung beschließt, dürfte dies nicht nur unter den Mitgliedern des VfL einen weiteren Motivationsschub auslösen, sondern auch Türen öffnen zu Sponsoren, die bisher abwarten wollten, wie die Stadt letztlich vorgeht, hofft Frey.
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