Stolberg-Donnerberg - Polarlicht und Eifellandschaften

Polarlicht und Eifellandschaften

Von: Heike Eisenmenger
Letzte Aktualisierung:
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Eifellandschaften bilden einen Schwerpunkt der Ausstellung, die Otto Guba derzeit auf dem Donnerberg präsentiert. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg-Donnerberg. Das Malen lag Otto Guba schon immer. Als dann ein Schnellmaler gesucht wurde, „habe ich mich gemeldet. So war das eben damals in der DDR: Der eine wurde auf Zuruf Schauspieler, der andere eben Schnellmaler.

Man musste Glück haben, dass gerade in dem Bereich einer gesucht wurde, an dem man Freunde hatte”, erzählt Guba, dessen Acrylbilder derzeit in der Gaststätte „Friederichs Ecke” auf dem Donnerberg zu sehen sind.

Ins Baugewerbe eingestiegen

Lange arbeitete er jedoch nicht als Maler mit der tickenden Uhr im Rücken. „Kurz vor meinem 18. Geburtstag kam ich in den Westen, lebte dann hier bei meinem Vater und stieg bei ihm ins Baugewerbe mit ein”, blickt Otto Guba, der lange in Mausbach wohnte, nun aber nach Aachen gezogen ist, zurück.

Auch wenn der Künstler nicht beim Baugewerbe blieb und später beim Deutschen Roten Kreuz arbeitete - zur Malerei zurück fand erst durch eine persönliche Krise. Ein Herzinfarkt vor 13 Jahren machte ihm klar, was wichtig ist und was weniger. Die Lust auf die Malerei war etwas, das ausgelebt werden musste, das war ihm ein Bedürfnis.

Seither malt Otto Guba wieder. Viele seiner Bilder, die an der Höhenstraße zu sehen sind, haben die nordische Landschaft im Schein des Polarlichtes zum Motiv. In Schweden und in Norwegen war der Wahl-Aachener bereits mehrfach. Sein Sohn Ren lebt in Schweden. Wie der Sohn, so ist auch der Vater begeistert von den grandiosen Landschaft im hohen Norden. „Das Polarlicht mit spektakulären Farben, wie man es auf manchen Fotos sieht, hat man in der Natur sehr selten. Es sind absolute Glückstreffer.” Guba hatte das Glück, besonders beeindruckende Irrlichter, wie die Polarlichter von den Seefahrern früher genannt wurden, mit eigenen Augen zu sehen.

Aber nicht nur der hohe Norden, sondern auch die Eifellandschaft mit ihrem rauen Charme hat es Guba angetan. Auch diese findet man in seinen Werken wieder, die noch bis Ende März auf dem Donnerberg zu sehen sind.
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