Poetin Monika Hoesch veröffentlicht ihr Buch „Ein Hauch von Bergamotte“

Von: Gabriele Halili
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Monika Hoesch hat bereits im Jahr 2008 ihr Talent für einfühlsame poetische Gedichte entdeckt. Nun hat sie ihre erste fiktive Geschichte geschrieben. Foto: G. Halili
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Monika Hoesch hat bereits im Jahr 2008 ihr Talent für einfühlsame poetische Gedichte entdeckt. Nun hat sie ihre erste fiktive Geschichte geschrieben. Foto: G. Halili
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Stolberg-Breinig. Nun ist es heraus! Nachdem die 52-jährige Breinigerin Monika Hoesch zunächst im Jahr 2008 ihr Talent für einfühlsame poetische Gedichte sowie Kurzgeschichten entdeckte und erfolgreich veröffentlichte, hat sie nun ihre erste fiktive Geschichte niedergeschrieben.

Was sie dazu bewegt hat und worum es in ihrem Buch geht, das hat sie uns im Interview verraten.

Wieso jetzt eine Erzählung? Bisher haben Sie sich doch vollends auf die Poesie eingelassen?

Hoesch: Ja, aber wenn man erst einmal mit dem Schreiben angefangen hat, möchte man doch auch andere Bereiche ausprobieren. Ich hatte immer schon einmal vor, eine Geschichte niederzuschreiben, eine Geschichte die aus meinem Innersten hervorkommt und damit den Lesenden emotional durch das Buch begleitet.

Ihr Buch ist in einer dunklen Farbe eher schlicht gehalten und umfasst 125 Seiten. Dafür ist der Titel „Ein Hauch von Bergamotte“ umso auffälliger. Worum geht es dabei?

Hoesch: Ich gehe mit dem 14-jährigen Mädchen „Luna“ auf eine poetisch, philosophische Reise – ganz so wie mein Herz schlägt. Als die Eltern des Mädchens bei einem Unfall ums Leben kommen, lebt sie mit ihrem älteren Bruder Robin alleine und stellt sich immer wieder die eine Frage: Worin besteht der Sinn des Lebens? Dieser Gedanke lässt sie nicht mehr los und begibt sich mit einem Heißluftballon auf eine abenteuerliche, erlebnisreiche Fahrt.

Was erwartet den Lesenden speziell?

Hoesch: Wenn ich mein Buch beschreiben sollte, würde ich sagen, es liest sich mit sehr viel Feingefühl. Es vermittelt dem Lesenden Denkanstöße; lässt Raum für die eigene Fantasie und führt auf charmante Weise dazu sein eigenes Leben zu überdenken. Viel mehr möchte ich nicht verraten – nur noch so viel: Ich habe all meine Gefühle in dieses Buch hineingelegt; habe Luna an die Hand genommen und sie begleitet. Mit dem Moment, als ich die ersten Zeilen zu Papier gebracht habe, bin ich nicht mehr diejenige gewesen, die Luna für das Leben begeistern wollte – nein, noch bevor die Tinte des ersten Kapitels getrocknet war, war es das Mädchen Luna, die mich durch mein eigenes Buch führte.

Das hört sich so an als hätten Sie Parallelen zu dem Mädchen und Ihrer Person gesehen?

Hoesch: Ja, ich habe schließlich selbst erst durch eine unzufriedene Lebenssituation über den Sinn des Lebens nachgedacht und bin somit zum Schreiben gelangt. Dann ging es richtig los, es floss einfach so aus mir heraus. Durch eine andere Einstellung zum Leben wurde ich quasi zum Schreiben inspiriert.

In Ihrem Buch finden sich auch immer wieder Zeichnungen, sind diese auch aus ihrer künstlerischen Hand entstanden?

Hoesch: Ja, meine künstlerische Ader, die Liebe zur Malerei, habe ich schon früher entdeckt. Dieses ausgereifte Hobby findet sich auch in all meinen Büchern wieder. In der aktuellen Erzählung kann das lesende Auge auch einige Tusche-Zeichnungen entdecken. In meinen bisherigen Veröffentlichungen wird diese Eigenschaft für den Lesenden in den Gedichts- und Bildbänden noch deutlicher sichtbar.

Sie sind relativ spät zu ihrem kreativen Schaffen gelangt – was genau inspiriert und treibt Sie dazu an?

Hoesch: Menschen inspirieren mich. Ich bin eine Beobachterin, eine Denkerin – meist still. Ich höre mit größter Aufmerksamkeit zu. Ich versetze mich gedanklich gerne in Menschen hinein. In einer geselligen Runde lasse ich auch beiläufig mal ein Wort fallen, in der Hoffnung, dass meine Freunde es aufnehmen. Müsste ich eine Party schmeißen und die Alleinunterhalterin mimen, hätte ich ein Problem.

Sie beschreiben sich als eher still – und diese Eigenschaften schwingen in ihren Büchern sicherlich mit?

Hoesch: Ich denke schon, mit vielen einfühlsamen, sinnlichen wie emotionalen Gedanken, aber auch mit beschwingt und humorvollen Gedanken merkt man, dass das Niedergeschriebene, mit „sanfter Feder“, ganz tief aus meinem Herzen kommt.

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