Stolberg - Podiumsdiskussion: Asylpolitik und Umwelt Schwerpunkt

Podiumsdiskussion: Asylpolitik und Umwelt Schwerpunkt

Von: Vivian Nogaj
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Die Zuhörer und die Kandidaten pflegten bei der Podiumsdiskussion einen regen Austausch. Foto: V. Togaj

Stolberg. Im Sozialkaufhaus sind jetzt die Direktkandidaten der ÖDP, AfD und der Partei der Piraten auf die Sozialhilfeempfänger getroffen, die dort beschäftigt sind.

Nachdem der Verein Pro Arbeit zuvor schon Gespräche mit anderen Bundestagskandidaten organisiert hatte, hatten die Mitarbeiter den Wunsch, auch die Mitglieder weiterer Parteien kennzulernen. Ziel war es, einen direkten Austausch zwischen Politikern und Sozialhilfeempfängern stattfinden zu lassen und die Frage zu beantworten, wie dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt gelingen kann.

Manfred Peters, Leiter des Sozialkaufhauses erklärte: „Die Veranstaltung ist dazu da, Fehlwissen zu korrigieren und Politik für die Menschen hier attraktiver zu machen.“

Dazu waren die Politiker Maximilian Möhring von den Piraten, Kurt Rieder von der ÖDP und Markus Matzerath von der AfD zur Diskussion gekommen. Unterschiedliche Themenschwerpunkte zählten zur Tagesordnung: Asylpolitik, Umweltpolitik und - für die Hartz-vier-Empfänger besonders interessant - Sozialpolitik.

Deutlich zu spüren war bei den Zuhörern der Diskussion der Frust über die aktuelle Politik: „Ich gehe nicht wählen. Ich habe immer gewählt, aber es passiert nichts. Es ändert sich nichts“, sagte Susanne König, alleinerziehende Mutter von drei Kindern.

Manfred Peters hoffte allerdings, dass die Veranstaltung doch noch etwas bei den Sozialhilfeempfängern bewegen konnte: „Wenn nur einige von ihnen jetzt wählen und so am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, dann ist das schon gut.“

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