Planung für weiteren Kita-Ausbau steht

Von: gro
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Stolberg. Josef Offergeld bringt seine Einschätzung mit Blick auf die weiteren Ausbaustufen in den Kindertagesstätten auf den Punkt: „Wir haben alles vorbereitet. Jetzt benötigen wir nur noch die Bewilligungsbescheide des Landes.”

Und der städtische Jugendpfleger setzt dabei nach eigenen Worten darauf, dass die Fortentwicklung der Kita-Landschaft, die auf den 2013 in Kraft tretenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr zugeschnitten ist, auch weitere (finanzielle) Unterstützung aus Düsseldorf erfährt.

Zweifel daran gibt in der Verwaltung eigentlich nicht. Aufgrund mehrerer Nachfragen aus der Politik sah sich Offergeld aber im Jugendhilfeausschuss dazu veranlasst, das weitere Prozedere zu verdeutlichen: „Neue Maßnahmen werden erst begonnen, wenn der Zuwendungsbescheid vorliegt. Das gilt auch für die Einrichtungen der freien Träger.”

Gleichwohl drängt die Zeit, in zwei Jahren muss die vom Bund vorgegebene U3-Betreuungsquote von 35 Prozent erreicht sein. Gerade in diesem Jahr stehen deshalb in Stolberg zahlreiche Maßnahmen auf dem Programm. Dank eines Anbaus soll in der katholischen Kindertagesstätte St. Barbara in Breinig eine vierte Gruppe eingerichtet und die Zahl der U3-Plätze auf 18 erhöht werden. Sechs Plätze für Zweijährige wird zukünftig die städtische Kita in Zweifall bieten, zehn sollen es in der Kita Corneliastraße sein. Auch in der Kindertagesstätte St. Hubertus in Büsbach sind Um- und Ausbauarbeiten vorgesehen, schrittweise sollen zwölf U3-Plätze geschaffen werden.

Für jede einzelne Maßnahme muss in Düsseldorf ein Förderantrag vorgelegt werden, allesamt sollen die Erweiterungen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Das gilt auch für die Schaffung von 22 neuen Plätzen in der städtischen Kita in Mausbach. „Hier haben wir aber mit dem Wissen, dass es bis zum Sommer knapp werden könnte, für das kommende Kita-Jahr noch keine einjährigen Kinder angenommen”, schränkt Josef Offergeld ein.
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