Stolberg-Gressenich - Pfingst-Trial startet eine Woche später

Pfingst-Trial startet eine Woche später

Von: dim
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Keine ganz leichten Aufgaben: Auf anspruchsvoll gesteckten Sektionen messen sich wieder die besten Trial-Fahrer Europas am Gressenicher Kalvarienberg. Foto: D. Müller

Stolberg-Gressenich. Wer an Pfingsten das Knattern der Zwei- und Vier-Takt-Motoren am Kalvarienberg hören und feinsten Trial-Sport erleben möchte, wird diesmal enttäuscht – er muss allerdings nur eine Woche warten. Denn die Motor-Sport-Interessengemeinschaft Gressenich (MSIG) hat ihr Pfingst-Trial auf den 21. und 22. Mai verlegt.

„Der Grund dafür ist, dass immer mehr Vereinsmitglieder und auch auswärtige Fahrer das Pfingstwochenende zum Beispiel für Kurzurlaube nutzen möchten“, erklärt Bernd Kreutz, Geschäftsführer der MSIG.

So werden die Aktiven aus dem In- und Ausland diesmal am Abend des Freitag, 20. Mai, am Kalvarienberg begrüßt. Rund 120 Fahrer gehen dann am Samstag, 21. Mai, ab 13 Uhr an den Start. Gefahren wird auf Oldtimern, die vor 1965 gebaut worden sind, sowie auf modernen Twinshock-Motorrädern. Und auch bei den Gespannen reicht die Bandbreite von historischen Maschinen mit Beiwagen bis hin zu modernen Gespannen.

Der Samstagabend klingt mit einer geselligen Party und Livemusik aus, und am Sonntag, 22. Mai, beginnen die nächsten Wettkämpfe um 11 Uhr, und bis circa 16 Uhr messen sich die besten Trial-Fahrer Europas in Gressenich.

Fahrzeugbeherrschung

An beiden Tagen können die Zuschauer bei freiem Eintritt hautnah hochklassigen Motorsport erleben, bei dem es nicht auf Geschwindigkeit ankommt. Auf die absolute Fahrzeugbeherrschung allerdings umso mehr, denn für die Aktiven gilt es, knifflige Sektionen über Stock und Stein und mit engen Kurven sowie atemberaubenden Steigungen zu meistern. Und zwar am besten, ohne unliebsame Strafpunkte zu sammeln. Für die Fahrer bedeutet dies, möglichst nicht mit dem Fuß den Boden zu berühren, denn dann ist jedes Mal ein Punkt fällig.

Stürze, das Abwürgen des Motors und das Überfahren der gesteckten Sektionen sollten unbedingt vermieden werden, da jeweils gleich fünf Strafpunkte drohen. Statt Tempo sind also Geschicklichkeit und Balance Trumpf, wobei für die Zuschauer viel Action dennoch garantiert ist: Das Gelände der MSIG bietet am Kalvarienberg zahlreiche schwierige Sektionen, die von den Aktiven oftmals nur mit waghalsig anmutenden Manövern bewältigt werden können.

Was besonders für die höheren Leistungsklassen auch so sein müsse, betont Bernd Kreutz: „Unser Trial ist wieder ein Wettbewerb im Rahmen des Eurocups, und für die Fahrer auf europäischem Topniveau stecken wir dementsprechend anspruchsvolle Sektionen ab, die einerseits den Leistungen der Sportler gerecht werden und sie andererseits aber auch fordern.“

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