Stolberg - Paul Bank ist der beste Vorleser der Stadt

Paul Bank ist der beste Vorleser der Stadt

Von: Toni Dörflinger.
Letzte Aktualisierung:
Sieger unter sich: Alea Abels
Sieger unter sich: Alea Abels (v.l.), Paul Bank und Louise Lentfort belegten die ersten drei Plätze beim städtischen

Stolberg. Paul Bank hat den Vorlesewettbewerb der Stadt Stolberg gewonnen. Der zehnjährige Schüler, der für die Grundschule Stefanstraße in Breinig angetreten war, erzielte 107 Punkte.

Auf den Plätzen 2 und 3 folgten mit 98 bzw. 93 Punkten die gleichaltrigen Schülerinnen Louise Lentfort (Grundschule Zweifall) und Alea Abels (Grundschule Büsbach). Sie waren drei von insgesamt neun Viertklässlern, die aus unterschiedlichen Kupferstädter Grundschulen stammen und einen Text aus ihrem Lieblingsbuch sowie ein Kapitel eines unbekannten Lesestoffes möglichst fehlerfrei vortragen mussten.

Drei entscheidende Kriterien

Im Mittelpunkt der Bewertung - die Jury setzte sich aus Beate Klaas (Stadtbücherei), Maria Stelzer (Sparkasse), Katharina Mohr (örtliche Buchhandlung), Detlef Werry (Stadtverwaltung) und Gottfried Frings (Förderverein Stadtbücherei) zusammen - standen die Kriterien Textverständnis, Lesetechnik und Textgestaltung. Die neun Jungen und Mädchen, die zuvor den Vorlesewettbewerb ihrer jeweiligen Schule gewonnen hatten, machten ihre Sache von Beginn an gut. Besonders leicht fiel ihnen in der Stadtbücherei als Ort der Handlung das Vorlesen des Textes nach eigener Wahl. So hatte Paul Bank, der anschließende Sieger, eine Geschichte ausgewählt, die den Titel trug: „Fußball und sonst gar nichts”: Es handelt sich um eine Geschichte, die von Teamgeist, Kooperationsfähigkeit und Internationalität der jugendlichen Akteure geprägt ist. Mit der Erfüllung von geheimen Wünschen und dem mitunter angebrachten Durchsetzungsvermögen setzte sich die Story der Zweitplatzierten Louise Lentfort von der Zweifaller Grundschule Kornbendstraße auseinander, die das Buch „Eine Woche voller Samstage” ausgewählt hatte. Ihr folgte auf dem dritten Platz Alea Abels von der Grundschule Bischofstraße in Büsbach, deren Lesestoff sich mit vermeintlicher Magie beschäftigte und dem Buch „Vier zauberhafte Schwestern” entnommen war.

Schwieriger wurde es für die neun Schüler, die von ihren Freunden und Eltern begleitet wurden, als der unbekannte Text zum Tragen kam. Katharina Mohr, Mitarbeiterin einer örtlichen Buchhandlung, überraschte die Viertklässler, indem sie Kapitel aus dem derzeit noch nicht im Buchhandel verfügbaren Werk „Schurken überall” von Frank Schmeißer als Lesestoff anbot. Beim Vortragen dieser Lektüre machte sich bemerkbar, dass viel Vorbereitung und Einfühlungsvermögen erforderlich sind, um einen unbekannten Stoff sinngemäß zu betonen und stimmungsvoll wiedergeben zu können. Belohnt wurden alle neun Teilnehmer mit Gutscheinen, Buchgeschenken und Urkunden.

Neben Paul Bank, Louise Lentfort und Alea Abels nahmen an dem städtischen Vorlesewettbewerb Florian Koch (Atsch, Grundschule Würselenerstraße), Jonathan Eisert (Donnerberg, Höhenstraße), Lena Helmel (Mausbach, Im Hahn), Joseph Leisten (Münsterbusch, Prämienstraße), Katharina Donhauser (Stolberg, Grüntalstraße) und Aleksandra Dragic (Mühle, Hermannstraße) teil.
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