Pastor Ferdi Bruckes geht nach Baesweiler

Von: eska / -jül-
Letzte Aktualisierung:
bruckes15bu
Ubernimmt St. Marien in Baesweiler: Pastor Ferdi Bruckes.

Stolberg/Baesweiler. Eineinhalb heimatlose Jahre gehen Anfang Februar für Ferdi Bruckes zu Ende. Die Gemeinschaft der Gemeinden St. Marien in Baesweiler freut sich bereits, dem 52-Jährigen eine neue pastorale Heimat bieten zu können.

Dort hatten die beiden bisherigen Pfarrer Burkhard Kroh und Hermann Küppers den Bischof im Juli um Entpflichtung von ihren Aufgaben gebeten; seitdem lief die Nachfolgersuche.

Gesucht hat auch der auf dem Donnerberg und der Liester beliebte Geistliche, nachdem er bei der Bildung der Großpfarre St. Lucia aus dem Personalkonzept für Stolberg genommen wurde.

Die Katholiken von St. Josef und St. Hermann-Josef protestierten dagegen ohne Erfolg. Die fusionierte Gemeinde St. Severin und St. Johgannes Baptist in Weisweiler und Hücheln sollte nach den Vorstellungen des Generalvikariates der neue Aufgabenbereich von Bruckes sein; doch letztlich wurden sich der Pastor, die Gemeinde und das Bistum nicht einig. Seitdem war Ferdi Bruckes ohne festen Aufgabenbereich tätig. Weiter wohnhaft auf dem Donnerberg leistet der künftige Baesweiler Pfarrer Aushilfsdienste in Alsdorf.

Erleichterung herrscht an seiner neuen Wirkungsstätte: „Die Chemie stimmt”, bilanziert Thomas Mohr vom Kirchengemeindeverband (KGV) Baesweiler nach einem ersten Treffen mit dem neuen Pastor am Montagabend. Bruckes hatte sich Vertretern sämtlicher Gremien sowie pastoralen und kirchengemeindlichen Mitarbeitern vorgestellt. Auch Iris Tomczak-Pestel vom KGV spricht von „einem sehr positiven Eindruck” und „einer guten Atmosphäre”. Die Gemeindemitglieder hofften, „dass nun Kontinuität herrschen wird”, was die Besetzung der Pfarrerstelle angeht.

Die seelsorgerische Betreuung in BAesweiler ist bis zum Dienstantritt von Ferdi Bruckes durch die bisherigen Amtsinhaber gewährleistet. Bruckes stammt aus Niederkrüchten, wurde 1986 zum Priester geweiht und war seit 1992 in den beiden Stolberger Pfarrgemeinden engagiert. Sein Abschied war ihm sichtlich schwer gefallen; nun wird er sehnsüchtig in seiner zukünftigen Heimat Baesweiler erwartet.

Glasmachers Tage bleiben gezählt

Erst Mitte März hat Pfarrer Norbert Glasmacher seinen Dienst als Seelsorger in der Stolberger Großpfarre St. Lucia aufgenommen - auf ein Jahr befristet, um die pastorale Arbeit in Deutschland kennenzulernen. An dieser Befristung will das Aachener Bistum auch festhalten, so Sprecher Josef Heinrichs auf Anfrage. Zwischen Ostern und den Sommerferien soll der beliebte Pfarrer die Kupferstadt wieder verlassen; wohin sei derweil noch offen. „Father Norbert” hatte zuvor viele Jahre in der kanadischen Diözese Peterborough gewirkt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert