Ortsparteitag der FDP stellt Kandidaten für Kommunalwahl auf

Von: oha
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Stolberg. Die Stolberger FDP wird nicht mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten in die kommende Kommunalwahl im Frühjahr gehen. Diesen Beschluss fasste der FDP-Ortsparteitag am Montagabend. Fraktionschef Bernd Engelhardt, der bei den zurück liegenden Kommunalwahlen als Bürgermeisterkandidat fungiert hatte, überzeugte die FDP-Mitglieder, in diesem Jahr auf einen Gegenkandidaten zu Ferdi Gatzweiler (SPD) und Dr. Tim Grüttemeier (CDU) zu verzichten.

Nicht zuletzt aus Kostengründen. Jeder weitere Kandidat erhöhe die Chance, dass es bei der Bürgermeisterwahl zu einer Stichwahl komme. Das heißt: Drei Wochen später würden die Wähler erneut zur Urne gerufen. Mit Kosten für die Stadt bis zu 40.000 Euro.

Unter der Versammlungsleitung von Dr. Karl-Wilhelm Hirsch (Würselen) stellten die Freidemokraten allerdings ihre Kandidaten für die einzelnen Stimmbezirke bei der kommenden Kommunalwahl auf: Atsch1: Jonathan Zeller, Atsch2: Khaled El Deib, Velau/Steinfurt: Dr. Ralf van der Brück, Unterstolberg2: Dr. Stefan Wiemann, Oberstolberg: Jan Wawrzyniak, Donnerberg Sender: Jens Greeb, Donnerberg/Hastenrath: Hermann-Josef Loogen, Gressenich/Schevenhütte: Gisela Wentzler, Mausbach/Werth: Axel Conrads, Mausbach: Thomas Schmidt, Vicht: Armin Sallaki, Zweifall: Ruth Ebeling, Breinig/Venwegen: Heide Bins, Breinig: Rudolf Steltjes, Breinig/Breiniger Berg: Ludwig Roßbach, Büsbach/Dorff: Rainer Soldierer, Büsbach: Georg H. Braun, Liester1: Claudia Schütze, Liester2: Annemarie Schreiber, Münsterbusch/Hanmühle: Mark Dreßen, Münsterbusch-Nord:Bernhard Engelhardt.

Die Reserveliste führt Bernhardt Engelhardt an, gefolgt von Axel Conrads, Dr. Stefan Wiemann, Claudia Schütze, Georg Braun, Jan Wawrzyniak, Mark Dreßen, Gisela Wentzler, Rainer Soldierer, Rudolf Steljes, Hermann-Josef Loogen, Ruth Ebeling, Heide Binz und Jens Greeb.

Für den Städteregionsrat wollen Ludwig Roßbach, Bernd Engelhardt, Dr. Stefan Wiemann und Axel Conrads antreten. Die Kandidaten werden jedoch bei einer Versammlung der FDP aus Aachen-Stadt und Aachen-Land noch bestimmt.

„Ich hoffe, dass wir vom Wähler nicht für die Bundespolitik der FDP zuletzt abgestraft werden“, setzt Bernd Engelhardt darauf, in Stolberg die eine oder andere Stimme für die FDP gewinnen zu können. Damit die Partei erneut in den Stadtrat einzieht und dort vielleicht auch mehr Einfluss nehmen kann als zuletzt. „In den letzten Monaten lief ja in Stolberg alles nur nach dem Willen der SPD und damit nicht immer in die richtige Richtung“, betonte Engelhardt vor den Parteifreunden. „Da muss sich in Zukunft einiges ändern. Vor allem in der Wirtschaftsförderung muss die Stadtspitze viel mehr Engagement beweisen.“

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