Stolberg - Orkantief Nannette lässt der Feuerwehr keine Ruhe

Orkantief Nannette lässt der Feuerwehr keine Ruhe

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:
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In Breinig musste die Feuerwehr von den Sturmböen gelockerte Dachziegel bergen. Foto: Jürgen Lange
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In Schevenhütte stürzte ein Baum auf die Aachener Straße. Foto: Jürgen Lange

Stolberg. Knapp 20 Einsätze alleine bis gegen 16 Uhr bescherte das Orkantief Nannette bereits seit dem frühen Sonntagvormittag der Hauptwache und diversen Löschgruppen der Feuerwehr in der Kupferstadt.

„Bis zur Mittagszeit wurden aus fast allen Stadtteilen Sturmschäden gemeldet“, berichtet Feuerwehr-Sprecher Michael Konrads. Die erste Alarmierung führte die Einsatzkräfte um 7.40 Uhr an die Birkengangstraße. Weitere Hilfeersuche folgten kontinuierlich: Münsterbusch, Vicht, Breinig, Büsbach, Venwegen, Werth, Zweifall und auch die Innenstadt waren Einsatzgebiete.

So rückte die Wehr beispielsweise in Schevenhütte aus. Dort war ein Baum auf ein Gebäude einer Reitanlage gestürzt, verletzt wurde niemand. Von der Feuerwehr wurde der Baum mit einer Motorkettensäge von der Drehleiter aus entfernt.

In Werth drohte eine Zinkverkleidung von einem Dach auf die Straße zu fallen. In Alt Breinig waren es Dachziegel, die herunterzufallen drohten.

Mehrere umgestürzte Bäume, wie an der Küttgens Wiese an der Aachener Straße, wurden von Verkehrsflächen entfernt. Mehrfach wurden im Stadtgebiet lose Dachziegel, Fassadenteile, Bauzäune und Gerüste gesichert oder entfernt. Verwehte Reklameelemente mussten geborgen werden. An der Mausbacher Industriestraße musste zudem ein Flüssigtank geschützt werden, auf den ein Baum zu stürzen drohte; er wurde von der Feuerwehr gekappt.

Der Wetterdienst hatte bis in den Abend hinein vor Sturmböen unterhalb von 600 Meter mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 75 Stundenkilometern aus südwestlicher Richtung gewarnt, die in exponierten Lagen auch 80 km/h erreichen könnten.

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