Stolberg - Organisatoren ziehen eine positive Bilanz

Organisatoren ziehen eine positive Bilanz

Von: Nicola Gottfroh
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Die Glühweinbuden auf den Sto
Die Glühweinbuden auf den Stolberger Weihnachtsmärkten waren gut besucht. Und auch sonst zeigten sich die Veranstalter zufrieden - vor allem das anspruchsvolle Programm der Kupferstädter Weihnachtstage lockte viele Besucher an. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg. Wenige Tage nach Ende der Kupferstädter Weihnachtstage kann sich Jürgen Gerres entspannt in seinem Stuhl in der Abteilung für Wirtschaftsförderung, Kultur und Events der Stadtverwaltung zurücklehnen.

Gerres, der gemeinsam mit Detlef Werry seit fünf Jahren den Stolberger Weihnachtsmarkt organisiert, kann zufrieden sein mit den Kupferstädter Weihnachtstagen. Seine Bilanz fällt durchaus positiv aus - auch wenn Schnee und klirrende Kälte in diesem Jahr fehlten. „Zumindest war es trocken. Und wenn es nicht regnet, dann kommen die Besucher gerne zum Weihnachtsmarkt”, sagt Gerres. „Unser Ziel war es, den Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr wieder in seiner Attraktivität zu steigern und ihn zu beleben”, sagt Detlef Werry. „Ich glaube, dies ist uns auch gelungen.”

Besonders die vielen besonderen Programmhighlights lockten die Besucher zum Kaiserplatz und Alter Markt, auf die Burg oder ins Museum.

Bis zu 10.000 Besucher

„Absoluter Ausnahmezustand herrschte an dem Tag, als der Coca-Cola-Truck zu Besuch war. Zwischen 7000 und 10.000 Besucher strömten an diesem Tag auf den Kaiserplatz”, sagt Jürgen Gerres. Voll war der Kaiserplatz auch am Abschlusstag der Weihnachtstage, als sie mit einem großen Feuerwerk zu Ende gingen.

Zum Weihnachtslauf schnürten rund 70 Läufer die Laufschuhe und verwandelten den Weihnachtsmarkt in eine Sportstätte. Regelrecht überrannt wurde nach Aussage der Veranstalter auch das Torburgmuseum. „Das Museum bietet ja schon seit vielen Jahren das Seifenpressen an. Und die Leute sind immer ganz wild darauf, sich das neue Motiv zu sichern.”

Aber auch die beliebte Schmiedeweihnacht und die Krippenausstellung lockten viele Weihnachtsfans in die Kupferstadt und ins Alte Rathaus. „Mehr als 7500 Besucher sahen sich die Krippen in diesem Jahr an. Dazu kommen noch sechs Kindergartenführungen - im vergangenen Jahr haben wir gerade einmal 5000 Besucher gezählt. Das ist eine enorme Steigerung”, so Gerres und fügt hinzu: „Die Besucherzahlen sprechen für sich. Sie beweisen: die Leute kommen immer lieber noch Stolberg.”

Mehr Besucher heißt aber nicht gleichzeitig auch mehr Umsatz. Auch wenn die Glühweinbuden gut frequentiert worden seien, hätten die Weihnachtsmarktbesucher etwas weniger Geld bei den Ausstellern gelassen. „Zumindest am Alter Markt sind die Stolberger ein wenig zurückhaltender als in den Vorjahren gewesen. „Mancher Ausstellen hat bedauert, dass er in diesem Jahr nicht mehr verkauft hat. Dekoartikel und Schmuck waren nicht so gefragt wie sonst. Was das angeht, war die Kaufkraft in Stolberg in diesem Jahr nicht so groß”, erklärt Matousek.

Zufriedene Aussteller

An Burg und Kaiserplatz seien die Aussteller dagegen zufrieden gewesen, betont Jürgen Gerres. „Die Aussteller haben jetzt schon angekündigt, im kommenden Jahr wiederkommen zu wollen”, sagt der Organisator.

Besonders gut angenommen wurde in diesem Jahr auch wieder das „Adventshaus”. Über 1200 Kinder waren in diesem Jahr an dem Adventskalender am Alten Rathaus beteiligt. „Dadurch dass das Rahmenprogramm zum ersten Mal bereits vor dem öffnen des Fensters startete, war der Ablauf deutlich geordneter und die Abende bekamen einen besonders festlichen Rahmen. „Der Adventskalender verliert auch in seinem 13. Jahr nichts von seiner Attraktivität”, findet Detlef Werry, der besonders dafür besonders den zahlreichen Sponsoren dankbar ist, die die Aktion unterstützen.

Mit Resonanz der Besucher auf den Weihnachtsmarkt sind die Veranstalter mehr als zufrieden. Doch Marita Matousek hat für das kommende Jahr noch einen ganz besonderen Wunsch: „Es wäre schön, wenn wir im nächsten Jahr Besucher aus Monschau mit dem Bus nach Stolberg bringen könnten”, so Matouek. Denn allein die Menschen, die aus dem Umkreis und aus Stolberg selbst kommen, reichten nicht aus, um den Weihnachtsmarkt dauerhaft in dieser Größe zu veranstalten. „Wenn die Menschen nichts kaufen, dann gibt es irgendwann keinen Markt mehr. Die Aussteller stehen ja nicht nur da, weil die beleuchteten Buden so nett anzusehen sind”, sagt die Gaststättenwirtin.

Ob Jürgen Gerres diesen Wunsch schon im kommenden Jahr erfüllen kann, da ist er sich noch nicht sicher. „Es ist sicherlich unser Ziel, größere Gruppen nach Stolberg zu holen. Zuerst einmal müssen wir hier in Stolberg einen Rahmen schaffen, bei dem die Menschen der Meinung sind, dass sich eine Fahrt nach Stolberg lohnt, dass wir en Besuchern etwas bieten können. Und da sind wir auf einem richtig guten Weg. Auch dank der engagierten Aussteller und vielen Helfer”, so Gerres.
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