Opposition lehnt Personalplanung des Bürgermeisters ab

Von: -jül-
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Stolberg. Es waren die Stimmen aus der Gestaltungsmehrheit von SPD, Grünen, ABS und FDP, die den Stellenplan des Bürgermeisters für die Stadtverwaltung mittrugen.

Die Opposition machte dagegen Widersprüche in dem Werk aus Besoldungsgruppen, theoretischen und tatsächlich besetzten Stellen aus.

Beförderung nicht vollzogen

„Sie haben mit 156,5 Stellen im vergangenen Jahr mehr besetzt, als eigentlich vorhanden sind”, warf Tim Grüttemeier (CDU) dem Bürgermeister vor.

Denn die Personalplanung sah ingesamt lediglich 154,93 Stellen vor - und soll in diesem Jahr auf 149,89 Stellen sinken. Eine Differenz und eine Entwicklung, die weder während der Sitzung noch in der Vorlage dazu aufgeklärt wurde.

Der ist zumindest zu entnehmen, dass die im vergangenen Jahr für den höheren Dienst eingerichtete Beförderungsstelle nach A14 (Oberrat) noch nicht besetzt ist, weil der Bürgermeister sie noch keiner Abteilung zugeordnet hat. Dementsprechend zählt die Verwaltung fünf Räte (A13), obwohl nur vier Stellen dafür laut Plan vorhanden sind.

Neben den rund 150 Beamten sollen laut Stellenplan in diesem Jahr 422,56 tariflich Beschäftigte für die Stadt im Einsatz sein. Im vergangenen Jahr gab es 435,17 Stellen, von denen 424,56 tatsächlich besetzt werden. Somit hält Stolberg für dieses Jahr insgeamt 572,45 Stellen bereit.

Neben der organisatorischen Struktur beschloss die Ratsmehrheit fünf weitere Planstellen für Erzieherinnen einzurichten; sie werden allerdings auf Wunsch der FDP mit einem Sperrvermerk versehen, so dass sie nur mit einem zusätzlichen Beschluss besetzt werden können. Hintergrund ist die Erweiterung des Familienzentrums Franziskusstraße. Erst durch die Bedarfserhebung wird im März feststehen, wieviel Personal aufgrund der konkreten Betreuungszeiten und -formen in den beiden neuen Gruppen erforderlich ist.

Übernahme bei guter Prüfung

Außerdem werden zwei zusätzliche Ausbildungsstellen eingerichtet im Bereich Bäderwesen und Mediendienste; beschlossen hatte der Rat bereits zwei Ausbildungsstellen für Verwaltungsfachangestellte sowie eine für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst. Vorsorglich für einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung wurden zwei Planstellen für die Übernahme von Verwaltungsfachangestellten eingerichtet. Voraussetzung für die Übernahme in den regulären Dienst der Stadt ist ein entsprechend gutes Prüfungsergebnis.
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