Stolberg - Öffnen der Fenster am 17. Kupferstädter Adventskalender

Öffnen der Fenster am 17. Kupferstädter Adventskalender

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:
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Ab Dienstag an werden um 17.30 Uhr täglich die Fenster des Adventskalenders geöffnet. Am 23. Dezember enden die Kupferstädter Weihnachtstage. Foto: J. Lange
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Ab Dienstag an werden um 17.30 Uhr täglich die Fenster des Adventskalenders geöffnet. Am 23. Dezember enden die Kupferstädter Weihnachtstage. Foto: J. Lange

Stolberg. Ab Dienstag werden die Kupferstädter Weihnachtstage um eine Attraktion reicher. Pünktlich wird am 1. Dezember um 17.30 Uhr das erste Fenster des größten Adventskalenders der Region mit einem kleinen Rahmenprogramm geöffnet.

Die Kinder der Grundschule Grüntalstraße übernimmt wieder die schöne Aufgabe bei der Premiere dieser schon traditionellen Veranstaltung. Immerhin ist es bereits die 17. Auflage des Kupferstädter Adventskalenders. 1999 war der damaligen Jugenddezernentin Elisabeth Jansen-Eschner die Idee gekommen, das alte Rathaus als Kulisse zu nutzen, nachdem sie in Stolberg als Beigeordnete neu gewählt worden war.

Seitdem machen sich Kinder aus Tagesstätten, Schulen und Vereinen alljährlich viele Gedanken und viele Mühen, um die 24 Fenster mit Bildern zufüllen und ein nettes unterhaltsames Rahmenprogramm zu gestalten, was durch tägliche Sponsoren ermöglicht wird.

Fiktion und biblische Motive

Die Geschichten zum Adventskalender steuer alljährlich der Aachener Bergmoser + Höller Verlag bei. „Samuels abenteuerliche Reise nach Betlehem“ lautet in diesem Jahr die Geschichte, die sich als Leitfaden durch die allabendliche Fensteröffnungen zieht. Sabine und Gerd Kogel haben die Erlebnisse von Samuel aufgeschrieben, und Gisela Schartmann hat sie für den Kalender des Verlags illustriert.

Viel spannender vor allem für Eltern, Großeltern, weitere Verwandte und Freunde sind natürlich die Illustrationen der Stolberger Kinder zu der abenteuerlichen Reise, die natürlich in jedem Jahr mit der Geburt Jesu Christi ihren Höhepunkt findet. Diesmal ist es der kleine Holzwurm Samuel, der die große biblische Geschichte aus seinem ganz persönlichen Blickwinkel erlebt:

„Der kleine Holzwurm Samuel lebt in der Tischlerei des Zimmermannes Josef in Nazareth, wo er genüsslich Löcher in Möbel und Bretter bohrt. Als Josef und Maria nach Betlehem zur Volkszählung aufbrechen, nistet er sich kurzerhand in Josefs Wanderstab ein.

Auf der abenteuerlichen Reise gelingt ihm immer wieder die Rettung aus brenzligen Situationen...“. Als freundliche Identifikationsfigur erzählt er Kindern im Grund-schulalter spannend von den Geschehnissen rund um das Weihnachtsevangelium. Dabei werden erzählerische Fiktion und biblische Handlungsmotive liebevoll miteinander verwoben.

Impuls für die Innenstadt

Damit übernimmt der Kupferstädter Adventskalender auch eine bildende und kulturelle Aufgabe. Nicht vergessen werden darf natürlich sein Impuls für die Stolberger Geschäftswelt und den Weihnachtstreff. Der Adventskalender lockt Besucher in die Innenstadt. Wenn Dutzende Angehörige und Zuschauer allabendlich zum Kaiserplatz strömen, liegt ein (Einkaufs-)Besuch in Stolbergs Geschäften nicht fern.

Diese werden sich auch wieder am vierten Advent mit einem verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr präsentieren. Und als weiterer Höhepunkt findet am Abend dieses verkaufsoffenen Sonntags das imposante Feuerwerk „Kaiserplatz in Flammen“ um 20 Uhr statt, das normalerweise den Abschluss der Kupferstädter Weihnachtstage bemerkenswert markiert.

Das fällt in diesem Jahr auf Mittwoch, 23. Dezember, wenn ab 17 Uhr das vorletzte und ab 18 Uhr das letzte Fenster, präsentiert vom Kulturverein „City Starlights“, geöffnet wird, zu dem das Thema „Ein Stern geht auf“ heißt.

Zum Auftakt des Adventskalenders am morgigen Dienstag um 17.30 Uhr werden neben den Akteuren der Grundschule Grüntalstraße auch die Autoren und die Illustratorin des Bergmoser + Höller Verlags vor dem alten Rathaus anzutreffen sein.

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