Stolberg-Münsterbusch - Ob auf Rasen oder Asche: FC will punkten

Ob auf Rasen oder Asche: FC will punkten

Von: Lukas Franzen
Letzte Aktualisierung:
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Saisonziel: Der rechtzeitige Klassenerhalt. Foto: L. Franzen

Stolberg-Münsterbusch. Alles andere als ein Glanzstück war der vierte Spieltag der Kreisliga A aus Stolberger Sicht. Mit 0:7 kam der TSV Donnerberg in Brand unter die Räder und bildet mit nur einem Punkt das Schlusslicht der Tabelle. 2:5 unterlag Aufsteiger SV Breinig II zu Hause gegen Lichtenbusch. Dieselbe Anzahl an Gegentreffern musste auch der FC Stolberg bei seinem 0:5 gegen Kellersberg hinnehmen.

Mit ein wenig Ironie ließe sich dem Resultat der SG Stolberg da schon fast etwas Positives abgewinnen. Sie unterlag „nur“ mit 0:3 gegen Fortuna Weisweiler. Fertigt die Fortuna am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) den nächsten Stolberger A-Ligisten ab, oder entscheidet dieses Mal der FC Stolberg den Städtevergleich für sich?

Steigerung nötig

Eines scheint klar: Will die Elf von Trainer Holger Peters vor heimischer Kulisse etwas reißen, muss sie sich im Gegensatz zu ihrer 0:5-Klatsche vom vergangenen Sonntag gegen den Liganeuling erheblich steigern. „Weisweiler ist ein sehr starker Aufsteiger, der bisher noch ungeschlagen ist“, betont FC-Trainer Peters und rechnet mit einem offenen Schlagabtausch am Glashütter Weiher. „Alles ist drin. Die Tagesform wird entscheiden.“

Klartext redet Peters in Bezug auf die letzte Vorstellung seiner Truppe: „Das war absolut gar nichts.“ Bis auf den Torwart habe es nur „Totalausfälle“ gegeben. „Aber solche Tage gibt es nun mal im Fußball“, fügt der Coach hinzu und versucht, der herben Niederlage vom vergangenen Spieltag mit Hilfe einer bekannten Fußballweisheit dann doch noch etwas Positives abzugewinnen: „Lie­ber einmal 5:0 verlieren als fünfmal 1:0.“

Drei von vier verloren

Verloren hat der FC in der noch jungen Saison bis dato drei von vier Spielen und rangiert damit im unteren Tabellendrittel auf Rang 13. Neben der deutlichen Niederlage gegen Kellersberg war gegen die SG Stolberg (0:2) und den FC Roetgen (1:2) ebenfalls nichts zu holen. Ein Erfolgserlebnis gab es am dritten Spieltag beim 3:1-Heimsieg gegen Teutonia Weiden.

Holger Peters, der sich mit dem Fusionsclub bereits zweimal erfolgreich gegen den Abstieg gestemmt hat – auch in dieser Saison ist der rechtzeitige Klassenerhalt das erklärte Saisonziel – zeigt sich jedoch trotz der Niederlagen insgesamt zufrieden. „Wir verfallen nicht in Panik, aber wir sind auch nicht blauäugig“, schwankt Peters‘ Stimmung zwischen Gelassenheit und Alarmbereitschaft.

Sonntag in Bestbesetzung?

Immerhin darf sich der Übungsleiter der Rot-Grünen berechtige Hoffnungen machen, am Sonntag in Bestbesetzung auflaufen zu können, während ihm am vergangenen Spieltag noch zwei Stammspieler nicht zur Verfügung standen.

„Ich hoffe, dass alle dabei sind“, so Peters. Unklar sei hingegen noch, auf welchem Untergrund – Rasen oder Asche – sein Team am Sonntag auf Punktejagd gehen werde. „Das entscheiden die Witterungsbedingungen.“

Die beste Grundlage für ein positives Klima rund um den Glashütter Weiher - und dies völlig wetterunabhängig: Ein Dreier gegen die Fortuna.

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