Nutzungsrecht des Rolandshauses: Souterrain ein Kompromiss?

Von: dö
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Stolberg. Weiterhin ungeklärt ist das Nutzungsrecht der Stolberger Kolpingsfamilie im Rolandshaus. Das Nutzungsrecht – Anfang der 1970er Jahre wurden der Kolpingsfamilie vertraglich geregelt vereinseigene Räume im Rolandshaus zugesprochen – werde von den Verantwortlichen der katholischen Pfarrgemeinde St. Lucia seit rund zwei Jahren in Frage gestellt.

Allerdings wurde im Februar dieses Jahres bei einem Beratungsgespräch in Aachen festgestellt, dass das Nutzungsrecht weiterhin seine Gültigkeit hat, erklärte jetzt der zum vierköpfigen Leitungsteam gehörende Peter Mensger anlässlich der Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie im Rolandshaus.

„Ein Umzug in das neue ökumenische Gemeindezentrum Frankental kommt für uns nicht in Frage. Das Rolandshaus ist unser Gründungsstandort und dort wollen wir in Zukunft auch weiterhin bleiben“, so Mensger. „Damit die Pfarre aber die oberen Geschosse für soziale Zwecke anders nutzen kann, sind wir notfalls bereit, unsere Räume vom Erdgeschoss in den Souterrainbereich des Rolandshauses zu verlegen“, sagte Mensger, der die Information über den derzeitigen Stand und das weitere Vorgehen in Sachen Nutzungsrechte in den Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung gerückt hatte.

Neben dem Nutzungsrecht – unterstützt wird die örtliche Kolpingsfamilie bei den Verhandlungen und Gesprächen vom Bundessekretär des Kolpingwerkes, Ulrich Vollmer – spielten die Aktivitäten des vergangenen und die Planungen für das laufende Jahr eine große Rolle. Demnach hat die Kolpingsfamilie im vergangenen Jahr zahlreiche so genannte religiöse Gespräche und Bildungsveranstaltungen durch geführt: Dazu zählten unter anderem die Auseinandersetzung mit dem Leben der heiligen Barbara, den Informationen über den Islam und die Besichtigungen von Hauptbahnhof, der Kirche St. Donatus in Brand sowie der Besuch im Bauernmuseum in Lammersdorf. Auch zahlreiche gesellige Veranstaltungen wie Karnevalsfeste, Grillnachmittage und eine Tagestour in die Eifel haben die Aktivitäten der Kolpingsfamilie gekennzeichnet.

Gesellschaftspolitische Akzente hat man kürzlich gesetzt, indem man seitens der Kolpingsfamilie an der Spontandemonstration gegen den geplanten Wegfall der Notfallpraxen teilgenommen hat. Für das laufende Jahr sind unter anderem ein Spaziergang zum Marienbildstock auf dem Hammerberg, eine Besichtigung der Museumsgrube Adolf in Merkstein und eine Tagestour am 13. Juni nach Andernach geplant, zu der Gäste willkommen sind (Anmeldung bei Helmut Enkler, Telefon 9744859).

Weiterhin wird zu den kommenden Aktivitäten die Teilnahme am „Kolpingtag“ in Köln im September gehören. Ein neues Gesicht hat der zweimonatige Rundbrief der Kolpingsfamilie erhalten. Für die Gestaltung waren bisher Helmut Enkler und Marianne Kriebel-Enkler verantwortlich. Ihnen wurde ein herzliches Dankeschön von Seiten des Leitungsteams – sprich Peter Mensger – zuteil.

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