Notfallkarte soll im Ernstfall den Helfern helfen

Von: Michael Grobusch
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Komplett ausgefüllt und regelmäßig aktualisiert werden sollte die Notfallkarte, die Paul Schäfermeier (l.) und Jörg Prast gemeinsam konzipiert haben. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Man muss das Rad nicht immer neu erfinden, sagt ein Sprichwort. Und in diesem Sinne hat Paul Schäfermeier über den Tellerrand geschaut. Entdeckt hat er dabei ein Modell, das in Eschweiler beachtliche Erfolge verzeichnet. In der Nachbarstadt hat sich die Notfallkarte binnen kurzer Zeit etabliert, und das soll in Stolberg ebenso sein.

Ab sofort können vor allem ältere und alleinstehende Menschen auf den neuen Service der Stadt zurückgreifen. Die Karte, die eigentlich ein beidseitig auszufüllendes DIN-A4-Blatt ist und in einem leuchtend gelben Umschlag untergebracht werden soll, wurde vom Seniorenbeauftragten Paul Schäfermeier und dem stellvertretenden Leiter des Rettungsdienstes der Feuerwache Stolberg, Jörg Prast, entwickelt.

Das Ziel, das beide verfolgen, liegt auf der Hand. „Wenn ein Notfall eintritt, soll den Rettungskräften die Arbeit erleichtert werden”, betont Prast. Dabei gehe es weniger darum, Fehler zu vermeiden, als Zeit zu gewinnen. Dies soll durch den Rückgriff auf die dokumentierten Angaben beispielsweise zu Erkrankungen, Medikamenteneinnahmen und die behandelnden Ärzte ermöglicht werden.

„In der Erstauflage haben wir 1000 Exemplare herstellen lassen”, weist Paul Schäfermeier darauf hin, dass die Notfallkarte nicht flächendeckend an alle Haushalte verteilt wird - aus Kostengründen. Vielmehr kann sie im Senioren-Infocenter, das sich im Erdgeschoss des Stolberger Rathauses befindet, abgeholt werden. Sollte die Nachfrage die Zahl der verfügbaren Exemplare übersteigen, soll es eine zweite Auflage geben. „Wenn es gewünscht ist, helfen wir auch beim Ausfüllen”, bietet Schäfermeier einen zusätzlichen Service an. Sinnvoll wäre in diesem Fall die Vereinbarung eines Termins.

Öffnungszeiten und Ansprechpartner

Das Senioren-Infocenter der Stadt Stolberg befindet sich im Erdgeschoss des neuen Rathauses (links vom Haupteingang) und ist montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr sowie zusätzlich am Donnerstagnachmittag zwischen 14 und 17.30 Uhr geöffnet. Ansprechpartner in Sachen Notfallkarte ist der Seniorenbeauftragte Paul Schäfermeier (Telefon: 13376).
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