Stolberg-Donnerberg - „Not Just Dancing”: 200 Darsteller bieten viel mehr als nur Tanz

„Not Just Dancing”: 200 Darsteller bieten viel mehr als nur Tanz

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Die gut zweistündige Schulaufführung von „Wenn es Tag wird in New York” begeisterte mit Tanz, Gesang, Schauspiel und tollen Kostümen in ansprechender Kulisse das Publikum. Das Bild zeigt die „Moving Flashlights”, die Showtanzgruppe von „Not Just Dancing” in Aktion. Foto: D. Müller

Stolberg-Donnerberg. Wenn auf der Bühne des Offiziersheims der Donnerberg-Kaserne Cola-Dosen und Hamburger gemeinsam singen und tanzen, kann eigentlich nur die Tanzschule „Not Just Dancing” dafür verantwortlich sein. So war es auch, als am Wochenende die zwei großen Schulaufführungen des Musicals „Wenn es Tag wird in New York” insgesamt 800 Zuschauer vollends begeisterten.

„Groß” ist allerdings noch eine Untertreibung, denn die beiden ausverkauften Inszenierungen waren Ergebnis eines Mega-Projekts, das in der Kupferstadt seines Gleichen sucht.

Mehr als 200 Darsteller im Alter von zwei bis 65 Jahren - allesamt Schüler bei „Not Just Dancing” - wirkten alleine auf der Bühne mit; backstage erhöhte sich die Anzahl der Beteiligten durch viele fleißige Helfer noch einmal.

Überdimensionales Spektakel

Das überdimensionale Musical-Spektakel bot mehreren Generationen von Tänzern die Gelegenheit, ihr Können zu präsentieren, markierte zugleich das zweijährige Bestehen der Tanzschule am Büsbacher Berg und bot dabei glänzende Unterhaltung für die ganze Familie.

Höchst ansprechende Choreografien, die auf das Alter und das durchweg beeindruckende tänzerische Vermögen der Darsteller zugeschnitten waren, rissen das Publikum immer wieder zu Beifallstürmen hin. Die überzeugende schauspielerische Leistung sowie die stimmliche Präsenz der Akteure waren weitere Bestandteile der grandiosen Aufführungen.

Das stimmige Bühnenbild, eine abwechslungsreiche Musikauswahl und vor allem die liebevoll gestalteten Kostüme rundeten das fantastische Musicalerlebnis ab.

Als Freiheitsstatuen, Cowboys, Zeitungsjungen und Schmetterlinge berührten die Kleinsten das bewegte Publikum ebenso wie als Schulkinder, Bären, Polizisten oder Planeten. Die Breakdancer lieferten atemberaubend akrobatische Einlagen, und die „Musical Class” zeigte als Müllmänner einen Vorgeschmack auf das „Grusical” „Hannibal - Vampir ohne Biss”, das die Tanzschule im Dezember inszenieren wird.

Typisch amerikanisch waren die Begegnungen mit Basketballern, den dazugehörigen Cheerleadern, den „Yellow Cabs” genannten New Yorker Taxis, derben „Skyworkern” und den emsigen Hot Dog Verkäufern.

Ein Abend am Broadway

Ein Abend am Broadway durfte natürlich ebenso wenig fehlen wie die „Stars and Stripes”, der Auftritt der Gruppe „Big Apple” oder die „Working Ladys” in ihrem stylischen Business Look. Kunstvolle „Pierrots”, grazile Schwäne, witzige Murmeltiere, glamouröse Stars und die furiose Showtanzgruppe „Moving Flashlights” vervollständigten in der Kaserne ein über zweistündiges Festival für die Sinne.
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