Nicht nur Limburger sind von Stolberg völlig begeistert

Von: dim
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Viel los war an beiden Tages des „Frühlingserwachens“ in der Innenstadt. Neben einem Trödelmarkt lockte auch Live-Musik auf dem Kaiserplatz.
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Der gefräßige Saugrüssel des Glutton: Solch einen Müllsauger wollen SMS und Stadtverwaltung beschaffen. Foto: D. Müller

Stolberg. Einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt leisten, wollte die Gesellschaft für Stadtmarketing Stolberg (SMS) mit dem „Frühlingserwachen“ auf Kaiserplatz und Steinweg; und das ist auch bei der zweiten Auflage des Frühlingsfests eindeutig gelungen.

Am Samstag wie am verkaufsoffenen Sonntag besuchten sehr viele Menschen die City, flanierten auf der Trödel- und Imbiss-Meile und erfreuten sich an dem Bühnenprogramm, dass die SMS auf die Beine gestellt hatte. Als „vollen Erfolg“ werte daher SMS-Sprecherin Marita Matousék das Frühlingserwachen: „Es waren viele entspannte und gut gelaunte Leute unterwegs. Die Stimmung war klasse“, sagte Matousék.

Und dies traf nicht nur auf Stolberger und Gäste aus benachbarten Städten zu. So saßen am Samstagnachmittag neun Herren in weißen Hemden und mit roten Krawatten in Damenbegleitung am Kaiserplatz. Auf den Herrenhemden prangte ein Wappen mit den drei Buchstaben „VCB“. Abends konnte man die Gruppe wieder treffen – beim Weg durch die Altstadt, wo sie ein Konzert besuchten. Es handelte sich um den „Vrienden Club Blitterswijck“, der aus Nord-Limburg in Stolberg zu Besuch war.

Kennengelernt haben die Freunde sich als Schüler in der Katholischen Arbeiter Jugend, 30 Jahre später unternehmen sie immer noch gemeinsam Ausflüge, diesmal war die Kupferstadt ihr Ziel. „Es hat uns sehr gut in Stolberg gefallen. Das hier ist eine ganz tolle Stadt“, meinte einer der Mitglieder des „Vrienden Club Blitterswijck“, der schon am Freitag in der Kupferstadt angekommen ist. Die Freunde besichtigten Burg und Torburg-Museum, am Samstag genossen sie das Frühlingserwachen der SMS in vollen Zügen.

Zum Beispiel mit „Erwin P“ und „Shanice“, die Schlager, Oldies und mehr zu Besten gaben. Am Sonntag nahm das Bühnenprogramm mit den Altstadtmusikanten, der Covermusik „Solid Wax“ von Mats Müller und Band und den Darbietungen des Musikstudios Steinweg unter der Leitung von Norbert Walter Peters noch mehr Fahrt auf.

Außerdem ehrte Bürgermeister Tim Grüttemeier Stolberger Pflanzpaten und Teilnehmer an der Kupferstädter Frühjahrskehrwoche. Die emsigen Frühjahrskehrer hatten 2831 Kilogramm Müll eingesammelt. „Das sind 500 Kilo weniger als im Vorjahr, obwohl diesmal rund 300 Teilnehmer und circa zehn Gruppen mehr aktiv waren“, berichtete Grüttemeier. Daraus dass insgesamt über 1300 Teilnehmer in 44 Gruppen eine halbe Tonne Müll weniger als im Vorjahr eingesammelt haben, schloss der Bürgermeister: „Stolberg ist sauberer geworden.“

Und die Kupferstadt kann noch sauberer werden, denn bei dem „Frühlingserwachen“ wurde an Kaiserplatz und Steinweg auch der „Glutton“ vorgestellt und in Aktion gezeigt. Der große Müllsauger soll künftig in Stolberg für noch mehr Sauberkeit sorgen, denn die Anschaffungskosten wollen Stadtverwaltung und SMS sich teilen.

Deshalb waren auch die Getränkepreise am Kaiserplatz leicht erhöht, erläuterte Matousék: „So fließt Geld in die Sammlung für den Glutton-Müllsauger. Die Gäste haben übrigens gerne ein paar Cent mehr für die Getränke bezahlt und sogar noch reichlich Trinkgeld gegeben, damit Stolberg sauberer wird.“

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