Stolberg - Neujahrskonzert in der Finkenbergkirche begeistert die Zuschauer

Neujahrskonzert in der Finkenbergkirche begeistert die Zuschauer

Von: Toni Dörflinger
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Alina Meuser (oben) begleitete Gunther Antensteiner beim Neujahrskonzert in der Finkenbergkirche auf der Trompete. Foto: T. Dörflinger
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Misun Kim (rechts) spielte gemeinsam mit Gunther Antensteiner. Sie begeisterten an der Orgel. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Wiederum ist es Gunther Antensteiner, Kantor von Stolbergs evangelischer Gemeinde, gelungen, seiner Zuhörerschaft mit dem traditionellen Neujahrskonzert in der Finkenbergkirche eine hochkarätig besetzte Darbietung zu präsentieren.

Denn in die Darbietung, in der Werke von Bach, Händel, Mozart und anderen Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts vorgeführt wurden, waren neben Antensteiner auch die talentierte Jungmusikerin Alina Meuser und die aus Südkorea stammende Organistin und Kirchenmusikerin Misun Kim eingebunden.

Und Kim hatte immer dann ihren Auftritt, wenn Orgelstücke vierhändig gespielt werden sollten.

Neben der Musik kam aber auch das Sakrale nicht zu kurz. Schließlich war das Neujahrskonzert in eine von Pfarrer Jens Wegmann geleitete Andacht eingebettet. Wegmann hatte die Andacht unter das Jahresmotto der evangelischen Gemeinde: „Gott sagt, ich will euch trösten“ gestellt. Dementsprechend war die Andacht von den Aussagen und Gedanken Zuversicht, Lebensmut, Liebe, Halt und Orientierung geprägt: Aussagen, die laut Wegmann im Vertrauen auf Gott Wirklichkeit werden und umsetzbar sind. Der musikalische Teil hatte mit der Aufführung eines Marsches aus dem Händel-Stück „Occasional Oratorio“ begonnen. In Szene gesetzt wurde das Stück von Gunther Antensteiner an der Orgel und Alina Meuser, die sich gleich neben ihm platzierte, an der Trompete.

Danach folgten Werke von Dietrich Buxtehude, François Couperin, Henry Purcell und Johann Sebastian Bach, die zum einen von Antensteiner und Kim alleine auf der Orgel gespielt wurden oder wie beim Purcell-Stück von Meuser auf der Trompete begleitet wurden.

Vierhändig an der Orgel von Antensteiner und Kim wurde dann gemeinsam gespielt, als das Mozart-Stück „Fantasie in f-Moll, KV 594“ erklang. Ihre Trompete setzte Meuser nochmals ein, als abermals mit dem Stück „Scipio“ ein Händel- Marsch gespielt wurde.

Das Publikum, die Bankreihen des Gotteshauses waren gut gefüllt, war sichtbar begeistert. Immer wieder wurden die drei Musiker, die ihre Stücke niveauvoll und andächtig zu Gehör brachten, mit lang anhaltendem Szenenapplaus belohnt.

Darum war es nur folgerichtig, dass die Interpreten ohne eine Zugabe nicht die Orgelbühne, von der aus man die Werke aufgeführt hatte, verlassen konnten. Und so erklang als Zugabe eine von Kantor Gunther Antensteiner bearbeitete Improvisation, bei der Alina Meuser geschickt eine von der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika bekannte Vuvuzela einsetzte, um dumpfere Trompetenstöße zu erzeugen.

Im März geht es weiter

Fortgeführt werden die Finkenberg-Darbietungen mit dem Eröffnungskonzert der Reihe „Internationaler Konzertzyklus auf dem Finkenberg“ am Sonntag, 6. März, um 17 Uhr. Zur Aufführung kommt dann das Grenzland Zupforchester hinzu.

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