Stolberg - Neues Geländer entlang der Vicht

Neues Geländer entlang der Vicht

Von: -jül-
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eisen12bu
Rostige Tage sind gezählt: Im Zuge der Sanierung der Bachufermauer soll die Eisenbahnstraße nächstes Jahr ein neues Gitter Foto: J. Lange

Stolberg. Es ist kein halbes Jahr her, dass der Abschluss der Sanierung eines ersten Abschnitts der Bachufermauer der Vicht auf der Mühle gefeiert werden konnte. Jetzt soll auch die Mauer entlang der Eisenbahnstraße saniert werden.

Zehn Monte lang inklusive Winterpause hatte ein knappes Dutzend Teilnehmer eines Qualifizierungs- und Arbeitsmarktprojektes, das die Arge in Zusammenarbeit mit der Landesentwicklungsgesellschaft Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik (LEG AS) sowie der Low-Tec als Trägerverein durchführte, das Mauerwerk zwischen Eschweiler- und Europastraße überholt.

Fugen wurden gekappt, lockere Steine erneuert und neu verfugt, ein Abschlussbalken gegossen und ein neues Geländer gefertigt und montiert.

Die guten Erfahrungen der Stadt mit einer solchen Qualifizierungsmaßnahme möchte die Verwaltung auch für einen nächsten Abschnitt nutzen: Die Bachufermauer entlang der Eisenbahnstraße soll im kommenden Jahr ebenfalls saniert werden und mit einem neuen Gitter einen krönenden Abschluss erhalten.

Seit Jahren schon bereiten vielfache Klagen über Zustand und Optik der Bachseite an dieser Einfallsstrecke in die Stadt der Verwaltung Kopfschmerzen.

Jetzt hat sie eine Vereinbarung mit dem Landesbetrieb über die Aufteilung der Kosten unterschriftsreif. Hauptausschuss und Stadtrat werden bereits auf ihrer Sitzung am 7.Dezember das Vertragswerk beraten können, erklärte Fachbereichsleiter Josef Braun auf Anfrage dieser Zeitung.

Weil in diesem Bereich der Eisenbahnstraße der Landesbetrieb mit seiner Landesstraße 23 direkter Anlieger des Vichtbaches ist, muss er den größten Teil der Kosten tragen. 74,65 Prozent übernimmt er, während 25,35 Prozent bei der Stadt verbleiben, wenn erwartungsgemäß der Stadtrat dem Vertragswerk zustimmt. Braun kalkuliert die Baumaßnahme auf 430.000 Euro; hinzu kommen die Ingenieurkosten.

Haushaltstechnisch gilt diese Investition als eine pflichtige Aufgabe der Stadt; dennoch ist zur Ausgabe die Zustimmung der Kommunalaufsicht abzuwarten, so dass mit einer Vergabe der Arbeiten nicht vor Januar gerechnet wird. Dann soll der Baubeginn kurzfristig erfolgen.
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