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Neuer Leiter der Gynäkologie am „Bethlehem“

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
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Festakt im Rittersaal der Burg (v.l.): Die beiden Geschäftsführer des Krankenhauses, Bernd Koch und Gábor Szük, die Ärztliche Direktorin Dr. Dolores Hübner und Aufsichtsratsvorsitzender Hans Mülders hießen den neuen Gynäkologie-Chefarzt Dr. Uwe Heindrichs willkommen und verabschiedeten seinen kommissarischen Vorgänger Professor Dr. Christian Karl.

Stolberg. Das Zeugnis hätte nicht besser ausfallen können: „Du hast ein Profil, das für unsere Klinik optimal ist“, bescheinigte Vorgänger Professor Dr. Christian Karl seinem Nachfolger Dr. Uwe Heindrichs.

Der gebürtige Hürtgenwälder, der mit seiner Familie heute im Würselener Stadtteil Bardenberg lebt, hat zum Jahresbeginn in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Bethlehem-Gesundheitszentrums den Chefsessel übernommen. Mit einem Festakt im Rittersaal der Stolberger Burg wurde der 50-jährige Facharzt am Mittwochnachmittag offiziell in sein neues Amt eingeführt.

Viele Mitarbeiter waren gekommen, um den Mediziner in der Kupferstadt willkommen zu heißen, aber auch Vertreter der Politik und des öffentlichen Lebens – wie Städteregionsrat Helmut Etschen­berg, Bürgermeister Ferdi Gatz­wei­ler und Pfarrer Hans-Rolf Funken als Vertreter der Stiftung, die das Gesundheitszentrum trägt. Gespannt hatten auch andere Gestalter des Lebens im und um das Krankenhaus der Feierstunde entgegengeblickt, darunter auch Bethlehem-Geschäftsführer Gábor Szük: „Heute ist ein großer Tag“, rief der Manager in seiner Begrüßungsrede aus.

Humorvolle Akzente setzte Hans Mülders, der Aufsichtsratsvorsitzende des Hauses: „Der 1. Januar ist wohl der Tag der beruflichen Veränderungen für Sie“, stellte er augenzwinkernd fest und begründete das mit dem Datum, zu dem Heindrichs 2012 seine vorhergehende Position als Chefarzt der Gynäkologie im Ökumenischen Verbundkrankenhaus Trier-Ehrang angetreten hatte – ebenfalls am Neujahrstag. Auch für Professor Karl, den Heindrichs nun ablöst, fand Mülders gute Worte: „Sie haben die Abteilung konsequent weiterentwickelt und geführt.“ Die Konsequenz für den „Neuen“: „Sie übernehmen eine gut aufgestellte Abteilung.“ Professor Karl, der die Stolberger Gynäkologie rund ein Jahr lang geleitet hat, blickte auf das Ende seiner kommissarischen Amtszeit ohne Weh­mut zurück. Statt in Nostalgie zu baden, rühmte er die Qualitäten seines Nachfolgers. Der habe „besonderen Wert auf die ganzheitliche Betrachtung der Krankheitsbilder“ gelegt. Dabei gehe es um ein Alleinstellungsmerkmal: „Das findet man nicht so häufig.“ Menschliche Nähe wurde spürbar: „Schön, dass du wieder in der Region bist“, sprach Karl zu Heindrichs. Auch das Hobby des neuen Chefarztes verriet der „Kommissar“: „Er singt so gern im Männerchor.“

Was Heindrichs‘ medizinische „Spezialitäten“ sind – das hatte schon der Vorredner und -gänger verraten: minimal-invasive Techniken, schonende Brustoperationen und die Psychoonkologie gehören zu den besonderen Stärken des Mediziners. Hier will er in Zukunft weitere Schwerpunkte setzen und dabei nicht zuletzt in der Vergangenheit gesetzte Akzente beibehalten – wie etwa den, der das Stolberger zum geburtenstärksten Krankenhaus der Städteregion machte.

Aber auch das ethische Fundament seiner Arbeit nahm Dr. Heindrichs wichtig: „Arzt und Patient treten sich nicht als Gleiche, aber als Gleichwertige gegenüber“, erklärte er und fügte hinzu: „Sie können sich ergänzen.“ Einen soliden gedanklichen Unterbau mit klarem Blick auf kranke Menschen und ihre Bedürfnisse verriet auch die Beschreibung der Arbeit im Team der Gynäkologie als „ständigen Veränderungsprozess hin zu einer besseren Medizin“.

Dr. Dolores Hübner dankte zuerst Professor Karl: „Sie haben das Haus in einer schwierigen Phase unterstützt.“ Dessen Nachfolger wünschte die Ärztliche Direktorin und Chefärztin der Radiologie „Zufriedenheit und Ausgeglichenheit in Ihrer Mannschaft auf hohem Niveau“. Ausgesprochen herzlich wirkte der abschließende Gruß an die Adresse von Dr. Heindrichs: „Willkommen an Bord!“

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