Stolberg - Neue Ladestation für E-Mobile im Parkhaus Zentrum

Neue Ladestation für E-Mobile im Parkhaus Zentrum

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Schnell aufladen und los geht‘s: Heike Asten von der EWV macht es vor. Insgesamt 15 solcher Stationen gibt es bereits im Verbreitungsgebiet. Foto: EWV

Stolberg. Mal schnell in die Stadt, mit dem elektrischen Auto oder dem Pedelec, das sich vor allem für kürzere Strecken eignet, das wird auch in unserer Region immer mehr zum Alltag.

Um auch abseits des eigenen Haus-Ladeanschlusses elektrisch angetriebene Mobilität bieten zu können, ist die neue Ladestation der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH im Parkhaus Zentrum in Stolberg nicht nur ein Schritt in die künftig immer stärker wachsende E-Mobilität. Sie ist auch ein Fingerzeig, wie sich die Lade-Infrastruktur mit der steigenden Nachfrage entwickeln kann.

Die Energie- und Wasserversorgung bietet derzeit 15 öffentlich zugängliche Ladepunkte für das Aufladen von Fahrzeugen im gesamten Versorgungsgebiet an. „Denn schöne Anreize, auf die nachhaltige E-Mobilität umzusteigen, liefert die EWV schon seit einiger Zeit“, so Heike Asten, die sich bei der EWV um die Elektromobilität kümmert.

So wird je Haushalt die Investition in ein emissionsfreies E-Mobil mit 50 Euro unterstützt. Dazu laden EWV-Kunden an allen EWV-eigenen Ladestationen im Versorgungsgebiet kostenlos ihre Batterien wieder auf. „Die Bedienung der Stadtionen ist wirklich einfach“, beschreibt Heike Asten die notwendige Technik. Per intuitiv bedienbarer Smartphone-App wird der Kunde schnell mit den nötigen Schritten vertraut gemacht. „Die Ladepunkte werden zudem mit 100-prozentigem Ökostrom beliefert, so dass sich hier eine wirklich nachhaltige Mobilitätslösung ergibt“, schließt Heike Asten.

Dazu zeigen die Erfahrungen verschiedener Kunden, dass die stets gewarteten und leicht bedienbaren Säulen der EWV und der RWE-Gruppe in Praxistests gut abschneiden. Die Steuerbefreiung von fünf Jahren gibt es noch dazu. Wie sich die E-Mobilität in der Praxis bewährt, hat vor kurzem die Stadtverwaltung Stolberg mit einem von der EWV gestellten Mitsubishi i-MiEV getestet und ein positives Fazit gezogen.

Laut Stadtverwaltung war der kleine E-Flitzer bei den Mitarbeitern sehr gefragt. Heike Asten kennt den Grund hierfür: „Der i-MiEV bietet mit rund 150 Kilometern Reichweite die ideale Plattform für den Flottenbetrieb der Kupferstadt Stolberg.“

Neben E-Fahrzeugen in der betriebseigenen Flotte, ist die EWV beispielsweise mit einem Renault Kangoo in Monschau oder zwei E-Bikes in Übach-Palenberg unterwegs. „Und dank unseres Förderprogramms haben wir seit dem Start im Jahr 2010 schon über 900 E-Fahrräder bezuschusst“, sagt Asten.

Die Impulse hinter der sauberen, sparsamen und geräuscharmen Antriebsform bei privat wie geschäftlich genutzten Fahrzeugen kommen aber nicht nur aus dem Gedanken, umweltschonend und nachhaltig zu leben und zu handeln. Ideen aus der Politik, wie beispielsweise der Vorstoß von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, 15000 zusätzliche Ladestationen in Deutschland aufzubauen, könnten die elektrische Mobilität der Zukunft fördern.

Das angedachte Infrastrukturprogramm für Ladestationen umfasst 300 Millionen Euro. Mit solchem Rückenwind könnte aus den aktuell über 12000 neu zugelassenen Autos pro Jahr (Stand: Ende 2015) künftig schnell mehr werden lassen. Ob die ebenfalls diskutierte „Kaufprämie“ kommt, und in welcher Höhe, macht Dobrindt übrigens auch vom Verhalten der Automobilindustrie abhängig.

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