Stolberg-Büsbach - Neue IG Büsbach ist jetzt offen für einzelne Personen

Neue IG Büsbach ist jetzt offen für einzelne Personen

Von: dim
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Der Vorstand der neuen IG Büsbach: (v. l.) André Brümmer (2. Referent für Finanzen), Ingo Wagemann (Referent für Finanzen), Rainer Soldierer und Andreas Lambertz (Beisitzer), Rosemarie Call (Geschäftsführerin), Heinrich Offermann (2. Vorsitzender), Hanni Lang (2. Geschäftsführerin), Georg Blatzheim (Vorsitzender), Wolfgang Rommel (Beisitzer). Foto: D. Müller

Stolberg-Büsbach. „Vielleicht liegt ein langer, aber ertragreicher Abend vor uns, der wegweisend für unser Dorf sein kann“, mutmaßte der Vorsitzende Georg Blatzheim zu Beginn der Mitgliederversammlung der IG Büsbacher Vereine. Und er sollte recht behalten.

Denn die bislang ausschließlich Vereinen vorbehaltene Interessengemeinschaft schrieb ein Stück moderner Büsbacher Geschichte und beschloss einstimmig, sich zu öffnen. Die Vertreter der Ortsvereine verabschiedeten zunächst die notwendige Satzungs- und damit auch die Namensänderung: Konsequenter Weise ist die neue Bezeichnung des Gremiums nun „IG Büsbach“.

„Wir wollen unseren Kreis zum Wohle Büsbachs erweitern, neue Zielgruppen erschließen und uns auch von qualifizierten Menschen beraten und unterstützen lassen, die keinem Verein angehören, und davon gibt es viele in Büsbach“, erklärte Blatzheim. Die Versammlung stimmte dem zu und befürwortete den Paragrafen, der besagt, dass „jede volljährige natürliche und juristische Person“ jetzt auch ohne Zugehörigkeit zu einem Ortsverein Mitglied in der IG werden kann.

Die Satzung erweitert

Ein Anspruch darauf besteht allerdings nicht, sondern die Mitglieder der Interessengemeinschaft entscheiden über die Aufnahme. Blatzheim betonte, dass die IG Bestehendes nicht aufgeben werde: „Wir wollen die Interessengemeinschaft der Büsbacher Vereine bleiben und zudem die IG für ganz Büsbach werden.“

So wird auf Anregung der Vereinsvertreter ein Veto-Recht in der Geschäftsordnung verankert, das die Vereine, wenn sie sich zu mindestens zwei Drittel einig sind, bei Mitgliederentscheiden ausüben können. Andererseits sieht die neue Satzung zum Beispiel „regelmäßige Bürgergespräche“ sowie „Erhalt, Ausbau, Verschönerung und Pflege der ortsprägenden öffentlichen Flächen“ vor.

Definitiv festhalten werde die IG an ihren bisherigen Tätigkeiten, die der Vorsitzende auszugsweise Revue passieren ließ. Der Hubertustreff für Senioren sei zu einer „pulsierenden Veranstaltung“ mit rund 60 Teilnehmern geworden, und auch die karnevalistische Seniorensitzung sehr gut besucht gewesen.

„Am Büsbacher Martinszug haben etwa 3000 Kinder teilgenommen; das ist eine denkwürdige Zahl“, sagte Blatzheim, der aber auch einen „Lapsus“ einräumte: „Dass die Brezeln nicht von einem Büsbacher Bäcker stammten, wird uns im nächsten Jahr nicht wieder passieren“, versicherte der Vorsitzende und stellte Bemühungen seitens der IG in Aussicht, die Feierlichkeiten am Volkstrauertag an die nächsten Generationen weiterzugeben, um ihnen die Thematik näher zu bringen.

Nachdem auch der Vorstand der neuen IG einstimmig gewählt worden war, schloss Blatzheim die Versammlung mit den Worten: „Der heutige Abend macht viel Mut für Büsbach.“

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