Neue Bezirksbeamte als Ansprechpartner der Polizei

Von: oha
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Stolberg. Die Einwohner von Büsbach, Dorff, Breinig, Breiniger Berg, Venwegen und Zweifall haben ab sofort zwei eigene Ansprechpartner bei der Polizei. Heinz-Dieter Fammels und Winfried Heinen sind hier als Bezirksbeamte im Einsatz.

Polizeihauptkommissar Fammels ist für Breiniger Berg, Breinig, Venwegen und Zweifall zuständig. Der 53 Jahre alte Vater einer Tochter bringt reichlich Erfahrung für seinen neuen Job mit. Fammels ist seit 1977 bei der Polizei. Er versah seinen Dienst in Brühl, Köln, Aachen und Eschweiler, bevor er in Stolberg eingesetzt wurde. Mit Radfahren und Arbeiten rund ums Haus hält er sich fit. Er ist über die Wache in Vicht (Telefon 9577-12560, Mail: fammels@aachen.polizei.nrw.de) erreichbar.

Polizeihauptkommissar Heinen hat die Stolberger Telefonnummer 9577-12512 (Mail: winfried.heinen@aachen.polizei.nrw.de). Der 53-Jährige ist Vater zweier Kinder und ebenfalls 1977 in den Dienst bei der Polizei eingetreten. Nach Jahren bei der Autobahnpolizei ist er seit 1995 in Stolberg tätig. Neben sportlicher Betätigung beim Laufen nennt er das Saxofonspiel in einer Big Band als Freizeitausgleich zum oft anstrengenden Dienst als Polizeibeamter.

Erster Polizeihauptkommissar Wolfgang Robioneck, Leiter des Bezirksdienstes Süd, stellte die beiden neuen Bezirksbeamten gestern vor. Und das breite Aufgabenfeld der „erfahrenen Kollegen“. Was früher der Schutzmann an der Ecke war, ist heute der Bezirksbeamte. Er ist der direkte Ansprechpartner des Bürgers auf der Straße. Er nimmt mögliche Beschwerden von Anwohnern entgegen und versucht, vielleicht im persönlichen Gespräch Abhilfe zu schaffen, bevor sich die Aggressionen ausweiten. Robioneck: „Viele Dinge lassen sich durchaus unbürokratisch regeln.“

Die Bezirksbeamten halten deshalb den engen Kontakt zum Ordnungsamt der Stadt. Bei Feiern zum 1. Mai, bei Martinsumzügen, Schützenfesten, Prozessionen oder an Karneval sind die Bezirksbeamten gefragt, für Sicherheit auf den Straßen zu sorgen. Eine enge Zusammenarbeit pflegen die Beamten auch mit den Schulen und Kindergärten. Mit Schulneulingen gehen sie den Schulweg ab, um die Kinder auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.

Auch bei der Fahrradprüfung sind die Ordnungshüter beteiligt. „Es ist wichtig, den Kindern die Angst vor der Polizei zu nehmen“, betont Wolfgang Robioneck. „Wir versuchen deshalb, von Kindesbeinen an Kontakt zu den jungen Mitbürgern zu halten.“ Dazu gehört dann auch die regelmäßige Sprechstunde in den Schulen. Bei Fällen von Gewaltandrohung oder Mobbing in der Schule suchen die Bezirksbeamten das Gespräch mit den zuständigen Eltern der Kinder.

Aber auch Senioren werden die neuen Beamten regelmäßig zu Gesicht bekommen. Nicht zuletzt bei Vorträgen über die Gefahrenabwehr, etwa beim Heimweg in der Dunkelheit. Hinzu kommt der Polizeialltag: Etwa die Ermittlung des Aufenthalts von Personen, die sich auf Bußgeldbescheide nicht melden oder die Vollstreckung von Haftbefehlen. „Das Aufgabengebiet ist gewaltig“, bekannte Wolfgang Robioneck bei der Vorstellung der beiden Bezirksbeamten. „Für diesen Dienst kamen denn auch nur erfahrene Kollegen in Frage.“

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