Stolberg - Neue Anlagen für Leichtathleten

Neue Anlagen für Leichtathleten

Von: gro
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Rund 45.000 Euro aus der Sportpauschale sind zur Aufwertung des Stadions Glashütter Weiher zur Verfügung gestellt worden. Davon profitieren in erster Linie die Leichtathleten. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Die Stadt Stolberg hat ihren Fokus in den vergangenen Monaten auch weiterhin auf die Sanierung des Stadions Glashütter Weiher gerichtet. Deshalb wurden aus der diesjährigen Sportpauschale des Landes rund 45.000 der zur Verfügung stehenden 155.000 Euro für die Anlage in Münsterbusch entnommen.

„Wir haben es mit einer für Stolberg zentralen Sporteinrichtung zu tun“, betont der zuständige Fachbereichsleiter Willi Seyffarth und verweist auf die Mehrfachnutzung durch Fußballer, Schulen und Leichtathleten. Vor allem Letztgenannte profitieren von den Maßnahmen, die der Verwaltungsvorstand nach einer Ortsbegehung Ende vergangenen Jahres beschlossen hatte, und für die zwischenzeitlich die Mittel vom Stadtrat freigegeben worden sind.

Konkret geht bzw. ging es um die Erneuerung von Hammerwurf-, Kugelstoß-, Diskuswurf, Speerwurf- und Hochsprung-Anlage sowie den Weitsprung-Bereich. „Diese Maßnahmen waren zwingend erforderlich, um einen ordnungsgemäßen und regelmäßigen Trainings- und Wettkampfbetrieb zu ermöglichen und dabei eine Verletzungsgefahr auszuschließen“, betont Seyffarth. In der Liste der Materialanschaffungen werden ein mobiles Fußballtor, Hürden und ein Hürdentransportwagen aufgeführt.

Der dickste „Batzen“ im laufenden Jahr entfällt allerdings auf das Stolberger Hallenbad am Schafberg. 228.000 Euro der insgesamt 326.000 Euro, die für die Erneuerung der Chlorgasanlage und der Elektroverteilung erforderlich sind, sollen über die Sportpauschale abgedeckt werden. Das ist allerdings nur möglich, weil die Stadt im Vorjahr Fördermittel in Höhe von 106.000 Euro nicht verbraucht hat und deshalb 2013 noch einsetzen kann.

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