Nach zwei Jahren: Sozialkaufhaus muss schließen

Von: kol
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Schlechte Nachrichten: Wabe-Geschäftsführer Alois Poquett (Bildhintergrund Mitte) informierte die Mitarbeiter des Sozialkaufhauses. Foto: K. Linden

Stolberg. Das Stolberger Sozialkaufhaus, das erst vor zwei Jahren öffnete und seitdem zahlreiche bedürftige Haushalte in der südlichen Städteregion mit Alltagsgegenständen eindeckt, muss Ende Mai schließen.

Das wurde den Mitarbeitern am Montag mitgeteilt. 18 von 27 Festangestellten wurde bereits gekündigt, insgesamt wären rund 80 Mitarbeiter, darunter auch Ein-Euro-Jobber, betroffen.

Betrieben wird das Kaufhaus mit angeschlossener Schreinerei von der Aachener Wabe mit Mitteln, die zum größten Teil von der Arge zur Verfügung gestellt werden. Weil die Bundesregierung eine Haushaltssperre für Arbeitsmarktmaßnahmen verfügt hat und der Arge in der Städteregion deshalb rund 9 Millionen Euro fehlen, scheint eine Schließung derzeit unumgänglich.

Betroffen wären auch weitere Einrichtungen der Wabe in der Städteregion, die den Beschäftigten eine Perspektive auf dem zweiten Arbeitsmarkt, also mit öffentlich subventionierten Stellen, ermöglichen wollen.
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