Nach Wasserschäden: Eröffnung der neuen Geburtsklinik verschoben

Von: vino
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Die neuen Kreißsäle am Bethelhem-Gesundheitszentrum sind im Rohbau schon zu erkennen. Foto: V. NogaJ

Stolberg. Das war ein hochgestecktes Ziel, das die Verantwortlichen vom Betlehem-Gesundheitszentrum sich vorgenommen hatten: Die Eröffnung der neuen Geburtsklinik sollte im November stattfinden – jetzt wird dieser Termin aufgrund der Wasserschäden nach hinten verschoben.

Bis Ende des Jahres sollen in der neuen Geburtsklinik aber Neugeborene entbunden werden.

„Der Wasserschaden hat uns in der Planung zurückgeworfen“, sagt Heike Eisenmenger vom Betlehem-Gesundheitszentrum. „Aber wir arbeiten ehrgeizig daran, dass zum Jahreswechsel Kinder im Neubau zur Welt kommen können.“ Im August hatte ein Bagger während der Bauarbeiten eine Wasserleitung getroffen und die Ausschachtung sowie die Keller im Haupthaus überflutet.

Die dadurch verlorene Zeit soll jetzt, so gut es geht, wieder aufgeholt werden: „Die Verantwortlichen arbeiten akribisch an der Fertigstellung des Neubaus“, sagt Eisenmenger.

Nächste Woche wird das Dach auf dem Rohbau gedeckt, danach folgt die Installation der Heizung, ehe es an den Einbau der Fenster geht.

Engpass bei Fenstern

Auch hier habe es aber zunächst Verzögerungen gegeben: „Die Nachbestellung der Fenster dauerte länger, weil es aktuell Lieferschwierigkeiten bei den Herstellern gibt“, bedauert Eisenmenger. Dennoch bleibt die Sprecherin der Klinik optimistisch: Da, wo es aktuell nach Rohbau aussieht, sollen in kürzester Zeit sechs neue Kreißsäle entstehen.

Mit Kopfhörer

Die Frauen, die aktuell entbinden, werden übrigens möglichst vor dem Baulärm geschützt: „Alle werdenden Mütter bekommen Ohrstöpsel und Kopfhörer als Vorsichtsmaßnahmen“, sagt Eisenmenger. Ende des Jahres, vorausgesetzt das gesteckte Bauziel wird erreicht, gibt es statt Baulärm dann nur noch Babylärm in der Stolberger Geburtsklinik.

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