Nach Unfall bricht Chaos aus: Rückstau bis in die Innenstadt

Von: -jül-
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Stolberg. Zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr in der Kupferstadt hatte am Montagmorgen ein eher harmloser Unfall auf der Landesstraße 12 in Breinigerberg geführt.

Dort fuhr nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei gegen 7.05 Uhr ein 18-Jähriger mit seinem Pkw auf der Straße „Breinigerberg“ in Richtung Nachtigällchen.

Dort fuhr er etwa in Höhe von Haus-Nr. 80 gegen einen rechts am Fahrbahnrand geparkten Wagen – vermutlich aufgrund der nicht richtig freigekratzten Windschutzscheibe, sagt die Polizei. Der 18-Jährige wurde dabei leicht verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen durfte. Die Feuerwehr war mit Kräften der Hauptwache und der Löschgruppe Breinig im Einsatz.

Für die Bergung und Unfallaufnahme wurde die Landesstraße allerdings zeitweise komplett gesperrt. Dies führte zu erheblichen Rückstaus auf den Hauptverkehrsstrecken im Süden: Einerseits betroffen waren die vielen Stolberger aus der Innenstadt und dem Nordwesten, die auf ihrer Fahrt in Richtung Mausbach, Gressenich und Zweifall nun am Breinigerberg standen.

Und in der anderen Richtung staute sich der Berufsverkehr so weit in Richtung Nachtigällchen zurück, dass der Kreisverkehr betroffen war. Ein Umstand, der den Verkehr in Richtung Innenstadt noch weiter behinderte als dies bislang schon aufgrund der Baustelle im Einmündungsbereich von Zweifaller- und Finkensief­straße (L238/L220) der Fall ist. „Es war das absolute Chaos“, so berichteten es Betroffene gegenüber unserer Redaktion, das besonders Ortskundige nur durch erlaubte Umwege über nicht wirklich erlaubte Schleichwege milderten.

Zu einem weiteren Unfall in Breinig kam es gegen 10.30 Uhr, als ein 67 Jahre alter Rollerfahrer auf der Schützheide in Fahrtrichtung Stefanstraße aufgrund der tiefstehenden Sonne ein am Fahrbahnrand abgestelltes Postauto nicht rechtzeitig habe sehen könne, so die Polizei.

Der Senior fuhr mit dem Roller auf, stürzte und verletzte sich dabei so schwer, dass er zur stationären Behandlung im Krankenhaus verweilen musste.

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