Nach gravierendem Umbruch: Musikschule Merz sieht sich gefestigt

Von: Hans-Leo Recker
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Musik liegt ihnen im Blut: Auf dem Foto vorne sitzend Ljudmila Kusnarev und Aliocha Escuriola, stehend v.l. Frank Rebien, Barbara Verdecia, Oliver Spanke, Elke Frohmann, Karolina Teresa Freund, Michael Rämisch, Uwe Böttcher, Anne Merz, Johannes Flamm, Herbert Merz, Diana Jianu. Foto: Hans-Leo Recker

Stolberg. Mit „frischem Wind” ist die Musikschule Merz ins neue Jahr gestartet. Aus dem „gravierenden Umbruch” im Jahr 2009 ist die Schule nach den Worten ihres Leiters Herbert Merz gefestigt hervorgegangen.

„Wir haben bei weitem mehr bekommen als zu erwarten war.” Dies zeige sich eindeutig in der Verstärkung des Lehrkörpers durch sechs neue hoch qualifizierte Kolleginnen und Kollegen auf 25 Lehrpersonen, die das Unterrichtsangebot wesentlich verbreiterten, Teamgeist und Zusammenarbeit beflügelten und der Schule kreativen Schub und Schwung brächten. So würden neue Ideen zielstrebig in verschiedene Projekte umgesetzt. Außerdem werde die Kooperation mit Vereinen und Grundschulen intensiviert werden.

Die jüngsten Mitglieder des Kollegiums Uwe Böttcher (Violine, E-Geige), Karolina Teresa Freund (Gesang: Rock, Jazz, Musical), Diana Jianu (Klavier), Oliver Spanke (Gitarre, E-Gitarre), Eduardo Tow (Keyboard, Klavier) und Harry Wassenberg (Klarinette, Saxophon) haben sich bedingt durch ihre fachliche und pädagogische Kompetenz bereits gut integriert.

Mit den vorhandenen Kräften bilden sie ein starkes homogenes Team: mit denen „der ersten Stunde” Martina Blömer (Geige, Streicherensemble), Johannes Flamm (Klarinette, Saxophon, Klassik-Ensemble), Elke Frohmann (Musikalische Früherziehung und Grundausbildung), Heinz Hilgers (Trompete, Tenorhorn) und Ljudmila Kusnarev (Cello, Kammermusik) sowie mit Matthias Effertz (Trompete, Blasensemble-Leitung), Michael Rämisch (Klavier, Kammermusik) und Cecile Schouten (klassischer Gesang), die seit mehr als zehn Jahren der Schule angehören.

Und dazu gehören die Lehrerinnen und Lehrer, die vor einigen Jahren dazu gekommen sind: Gerd Breuer (Schlagzeug), Gabriele Sous (Flötenpalette, Viola da Gamba), Axel Klar (Klavier), Aliocha Escuriola (Percussion), Barbara Verdecia (Gitarre), Ulrike Stanger (Akkordeon, musikalische Grundausbildung), Jörg Tetzlaff (Posaune und tiefes Blech), Stuart Kemp (E-Bass), Frank Rebien (Klarinette, Saxophon), Yvonne Schabarum (Oboe) und Urban Elsässer (E-Gitarre, Gitarre).

Mit diesem Kollegium kann die Schule den Unterrichtsbedarf von 350 bis 400 Wochenstunden der 415 Schülerinnen und Schüler problemlos decken und darüber hinaus verschiedene Projekte in Angriff nehmen. Als Nahziel steht da die Bildung einer schuleigenen Bigband durch die erfahrenen Bandmusiker Johannes Flamm, Jörg Tetzlaff und Harry Wassenberg.

Außerdem soll ein von Karolina Teresa Freund betreuter gemischter Chor mit einem bunt gemixten Repertoire auf die Beine gestellt werden. Dazu möchte Urban Elsässer für Rock- und Popfans die Gründung einer Combo anbieten, unterstützt von seiner Kollegin Freund sowie dem Bandcoacher Spanke und den beiden Percussion-Lehrer Escuriola und Breuer. Das Kammermusikspiel soll verstärkt werden durch weitere Formationen wie ein Klaviertrio, ein Streicher-Bläser-Quintett und auch ein Gitarrenquartett.

Gabriele Sous plant ein Kindertheater für jüngere Blockflötenspieler. Yvonne Schabarum wird Oboen-Unterricht für Asthmatiker anbieten und Gitarrist Elsässer möchte als diplomierter Psychologe die Musik therapeutisch einsetzen. Für Schulleiter Herbert Merz ist die musikalische Nachwuchsförderung für Vereine und allgemeinbildende Schulen äußerst bedeutsam. Was in Zusammenarbeit beispielsweise mit der Sing- und Spielgemeinschaft, mit dem Ritzefeld-Gymnasium, den Grundschulen Mausbach und Donnerberg bereits geleistet worden ist, wird Richtschnur für weitere derartige Vorhaben sein. Für alle diese Projekte ist die Musikschule Merz gut gerüstet.
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